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SPD beantragt die Einführung eines Mietspiegels für Ingolstadt

SPD beantragt die Einführung eines Mietspiegels für Ingolstadt

„Die bayerische Mieterschutzverordnung stuft Ingolstadt als Kommune mit einem angespannten Wohnungsmarkt ein. Konkret heißt es laut Verordnung, dass die Mieten deutlich stärker steigen als im bundesweiten Durchschnitt“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian De Lapuente. 
 
Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt deswegen die Einführung eines qualifizierten Mietspiegels. Dieser ist sowohl für Mieterinnen und Mieter als auch für Vermieterinnen und Vermieter ein verlässliches Instrument um Mieten zu vergleichen. Ein qualifizierter Mietspiegel bildet die ortsüblichen Vergleichsmieten ab und stellt damit Markttransparenz her. Damit können auch eventuelle Rechtstreitigkeiten um Mieterhöhungen verhindert werden. Wenn bisher eine Vermieterin oder ein Vermieter die Miete erhöhen wollte, musste die ortsübliche Vergleichsmiete mit mindestens drei entsprechenden Wohnungen nachweisen werden. Da in Ingolstadt kein qualifizierter Mietspeigel vorhanden ist, wird meistens die Vergleichsmiete im Internet recherchiert. Doch hier können die Zahlen, je nach dem auf welcher Seite diese ermittelt werden, auseinander gehen. So kann es zu überzogenen Mieterhöhungen kommen. 
 
„Ein qualifizierter Mietspiegel wäre eine fundierte Orientierungshilfe und würde Rechtssicherheit schaffen. Einerseits ist er eben eine verlässliche Übersicht für Vermieterinnen und Vermieter, damit sie wissen wie viel sie verlangen dürfen. Andererseits ist der qualifizierte Mietspiegel auch die beste Möglichkeit für Mieterinnen und Mietern die Angemessenheit einer Mieterhöhung ohne Gerichtsverfahren zu überprüfen“, so Christian De Lapuente. 

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion Ingolstadt

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