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Die SPD-Stadtratsfraktion plant die Gesundheitsversorgung in Ingolstadt langfristig abzusichern. Mit einem Antrag fordert sie mehr Ausbildungsplätze für Medizinische Fachangestellte und Pflegekräfte am städtischen Klinikum – über den eigenen Bedarf hinaus. So solle verhindert werden, dass Arztpraxen wegen Personalmangels schließen müssen und Patientinnen und Patienten verstärkt auf Notaufnahmen ausweichen.
Die Stadtverwaltung, die Kassenärztliche Vereinigung, das Klinikum und die Rettungsdienste sollen außerdem auflisten, wie viele Beschäftigte im medizinischen Bereich in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Aus der Übersicht soll hervorgehen, welche Stellen künftig unbesetzt bleiben könnten und welche Folgen dies für die Versorgung der Bevölkerung hätte.
Das Klinikum soll zusätzlich darstellen, mit welchem Patientenaufkommen zu rechnen wäre, falls sich der Personalmangel zuspitzt. Auf dieser Grundlage sollen Stadt, Kassenärztliche Vereinigung, Klinikum und das bayerische Gesundheitsministerium Maßnahmen entwickeln, um Fachkräfte zu halten und Nachwuchs zu gewinnen.
Die SPD verweist auf zunehmende Schwierigkeiten von Praxen, qualifiziertes Personal zu finden. Auch das Klinikum stehe in Konkurrenz zu Universitätskliniken, die für den medizinischen Nachwuchs oft attraktiver seien. Der Antrag solle helfen, die regionale Versorgung zu sichern.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion.
