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SPD: Mängelmelder mittels KI

Wie gut funktioniert Ingolstadts Mängelmelder tatsächlich? Die SPD-Stadtratsfraktion will es genauer wissen. Sie fordert eine Auswertung darüber, was mit den Hinweisen aus der Bevölkerung geschieht – und will zugleich prüfen lassen, ob künstliche Intelligenz und ein öffentliches Dashboard die Abläufe verbessern können.

Die Verwaltung soll aufschlüsseln, welche Bereiche besonders häufig mit gemeldeten Mängeln befasst sind und wie hoch die Quote der erfolgreichen und zeitnahen Beseitigung ist. Ein Vergleich mit den Vorjahren soll außerdem zeigen, wie sich die Zahl der Meldungen und die Erledigungsquoten entwickelt haben.

Für die SPD steht der Vorstoß auch im Zusammenhang mit der angespannten Haushaltslage der Stadt. Gerade während der vorläufigen Haushaltsführung müsse die Verwaltung ihre Kernaufgaben verlässlich erfüllen und knappe Ressourcen möglichst gezielt einsetzen. Sparmaßnahmen dürften nicht dazu führen, dass Anliegen der Bürger länger liegen blieben. Als Beispiel verweist die Fraktion auf die reduzierten Öffnungszeiten der Toiletten auf den städtischen Friedhöfen. Bei Einsparungen dürfe nicht allein der unmittelbare Spareffekt betrachtet werden, sondern auch, welche Folgen eine Maßnahme für die Bürger hat.

Konkreter wird der Antrag bei der Digitalisierung. Geprüft werden soll, ob künstliche Intelligenz eingehende Meldungen automatisch dem zuständigen Amt oder Sachgebiet zuordnen kann. Ein öffentlich einsehbares Dashboard könnte zugleich anzeigen, welche Schäden bereits gemeldet wurden. Damit sollen Mehrfachmeldungen vermieden und der Bearbeitungsstand transparenter werden. Die SPD verspricht sich von automatisierten Abläufen langfristig auch Einsparungen bei Personal und Kosten. Zunächst soll jedoch der bestehende Mängelmelder ausgewertet und die Ergebnisse dem Stadtrat vorgelegt werden.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Pressemitteilung und einem Antrag der SPD-Stadtratsfraktion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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