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Die Ingolstädter SPD-Stadträte Anton Böhm und Quirin Witty kritisieren die Einschätzung des bayerischen Gesundheitsministeriums, die Versorgung in der Region sei unproblematisch. In einem Schreiben an Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) und Oberbürgermeister Christian Kern verweisen sie auf lange Wartezeiten im Klinikum und eine Überlastung des Personals.
Nach ihren Angaben versorgt das Klinikum jährlich rund 75.000 Notfallpatienten und musste sich im Juli 42-mal bei der Leitstelle abmelden. Fiele die Notaufnahme der Klinik Dr. Maul weg, kämen 15.000 Fälle hinzu. Auch in Kösching soll die Notfallversorgung eingeschränkt werden.
Böhm und Witty werfen der Staatsregierung vor, die Benachteiligung der Region bewusst in Kauf zu nehmen. Ingolstadt sei gewachsen und müsse zusätzlich Verantwortung für umliegende Landkreise übernehmen, doch die Klinikförderung bleibe hinter vergleichbaren bayerischen Städten zurück.
Als Beispiel nennen die Stadträte die Universitätsklinik Augsburg, die in die Trägerschaft des Freistaats überging. Von einer ähnlichen Lösung könne auch Ingolstadt profitieren.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung.
