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Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn A3 haben Polizeibeamte in der Nacht zum Freitag sprengstoffverdächtige Gegenstände sichergestellt. Zwei Personen wurden festgenommen.
Die Kontrolle fand gegen 2 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Wiesen/Wörth an der Donau statt. Bei der Durchsuchung eines Fahrzeugs entdeckten die Einsatzkräfte mehrere verdächtige Gegenstände. Zudem wurden Werkzeuge und ein Benzinkanister sichergestellt.
Aufgrund der unsicheren Handhabungslage überprüfte eine technische Spezialeinheit Teile der Gegenstände noch vor Ort und machte sie unschädlich. Weitere Bestandteile wurden zur Untersuchung an das Bayerische Landeskriminalamt übergeben.
Die beiden Festgenommenen wurden zur Klärung der Haftfrage dem Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Das Gericht erließ Haftbefehle wegen des Verdachts eines schweren Eigentumsdelikts in Verbindung mit der Vorbereitung eines Explosions- oder Sprengstoffverbrechens sowie weiterer Verstöße nach dem Sprengstoffrecht.
Die weiteren Ermittlungen führt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden liegen derzeit keine Hinweise auf einen extremistischen oder staatsschutzrelevanten Hintergrund vor. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des BLKA Bayern; redaktionell bearbeitet.
