Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Der finanzielle Spielraum der Stadt schrumpft. Einzelne Sparmaßnahmen reichen nicht mehr aus. Im Finanzausschuss wurde deutlich: Die Haushaltskonsolidierung tritt in eine Phase ein, in der auch grundlegende Strukturen überprüft werden.
Unter dem Tagesordnungspunkt „Dachbeschluss zur Haushaltssicherung und -stabilisierung“ stellte die Verwaltung dar, wie sie den weiteren Kurs anlegen will. Beschlüsse wurden nicht gefasst. Die Beratung diente der Einordnung und Vorbereitung weiterer Prüfungen.
Personal stärker im Fokus
Im Mittelpunkt standen organisatorische und personelle Fragen. Nach Einschätzung der Verwaltung reichen Stellenzurückhaltung und natürliche Fluktuation nicht aus, um das strukturelle Defizit nachhaltig zu reduzieren. Vorgesehen ist eine Analyse von Aufgaben, Standards und tatsächlicher Personalausstattung – unabhängig vom formalen Stellenplan. Auch pflichtige Aufgabenbereiche sollen einbezogen werden. Feuerwehr und Kindertagesbetreuung sollen dabei gesondert betrachtet werden. Konkrete Maßnahmen liegen bisher nicht vor.
Strukturen und Abläufe
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Organisation der Verwaltung. Abläufe gelten als zu komplex, Schnittstellen als ineffizient. Aufbau- und Ablauforganisation sollen überprüft und vereinfacht werden. Digitalisierung gilt dabei als unterstützendes Instrument, nicht als kurzfristiger Sparhebel.
Richtung vorgegeben, Entscheidung offen
Die Verwaltung kündigte an, den Stadtrat fortlaufend über die Entwicklung der finanziellen Lage und der Konsolidierungseffekte zu informieren. Der Dachbeschluss markiert keinen Abschluss, über den der Stadtrat in seiner Sitzung am 18. Dezember entscheidet, markiert auch weitere vertiefte Prüfungen.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.
