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Stadt soll Beteiligung am Schlachthof prüfen

Stadt soll Beteiligung am Schlachthof prüfen

(ot) Um die Zukunft des Ingolstädter Schlachthofs sorgt sich die Stadtratsfraktion der Freien Wähler. In einem vom Fraktionsvorsitzenden Peter Springl und Stadtrat Hans Stachel unterzeichneten Antrag fordern sie, der Stadtrat soll die Stadt beauftragen, eine Beteiligung an der Schlachthof Ingolstadt GmbH zu prüfen. Untersucht werden soll auch, ob andere Maßnahmen geeignet sein könnten, die Schlachthofinfrastruktur für die regionale Nahversorgung dauerhaft zu gewährleisten. Zur Begründung verweisen Springl und Stachel auf die zahlreichen anderen kommunalen Unternehmen und Beteiligungen, die dazu dienen, die kommunale Infrastruktur zu sichern, wie Zweckverband Donauhalle, IN-Campus und andere. „Eine Beteiligung der Stadt am Ingolstädter Schlachthof oder auch andere geeignete andere Maßnahmen sollen das Ziel haben, kurze und stressarme Tiertransporte zu ermöglichen,“ erläutert Hans Stachel. Außerdem soll eine tierschutzgerechte und weitgehend tägliche Schlachtung den regionalen Metzgereien und Betrieben die Ausübung ihres Handwerks sichern, heißt es in dem Antrag weiter. Springl und Stachel erwarten in dem Zusammenhang auch eine Diskussion über die im Vergleich zu anderen Schlachthöfen hohen Fleischhygienegebühren, die der Schlachthof GmbH von der Stadt berechnet werden und die sich im Kern aus der Organisation der Veterinärleistungen der Stadt zusammensetzen.


Quelle: Pressemitteilung der FREIEN WÄHLER vom 25.3.2020

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