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Schon mehr als zwei Wochen vor der Stadtratswahl zeichnet sich in Ingolstadt eine erneut hohe Beteiligung bei der Briefwahl ab. Nach Angaben der Stadt sind bereits rund 30.200 Briefwahlanträge eingegangen.
Wie die Stadt auf Anfrage des Nachrichtenportals O-T(h)öne mitteilt, wurde dieser Stand heute, am 25. Februar, um 10.15 Uhr registriert. Vergleichbare Zwischenstände aus früheren Kommunalwahlen gibt es allerdings nicht. Stichtagsbezogene Zahlen seien damals nicht erhoben worden, teilte die Stadt mit. Vorliegen würden lediglich die Gesamtzahlen der Briefwähler vergangener Stadtratswahlen.
Demnach wurden bei der Stadtratswahl 2008 rund 11.000 Briefwähler gezählt, 2014 bereits etwa 19.500 und bei der Kommunalwahl 2020 rund 28.000. Nach Angaben der Stadt hängt der deutliche Anstieg auch mit einer Änderung des Wahlrechts zusammen: Seit der Kommunalwahl 2014 müssen für die Beantragung der Briefwahl keine Gründe mehr angegeben werden. Zudem habe die Corona-Pandemie bei der Wahl 2020 zu einer zusätzlichen Steigerung beigetragen.
Auch bei der Oberbürgermeisterwahl im vergangenen Jahr blieb die Briefwahl stark genutzt. Am 9. Februar 2025 wurden 28.451 Briefwähler registriert, bei der Stichwahl am 23. Februar 28.504.
Mit Blick auf die bereits eingegangenen Anträge liegt die Briefwahlbeteiligung damit schon jetzt über dem Niveau früherer Gesamtzahlen. Wie stark sie bis zum Wahltag am 8. März noch ansteigen wird, bleibt offen.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.