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Keller laufen nicht erst voll, wenn ein Fluss über die Ufer tritt. Oft reicht ein heftiges Gewitter, ein überforderter Gully, eine schlecht gesicherte Tür. Wie sich Eigentümer besser gegen Hochwasser und Starkregen wappnen können, ist Thema eines öffentlichen Livestreams am Dienstag, 14. Juli, um 19 Uhr.
Eingeladen hat die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz. Die Teilnahme ist kostenlos, Fragen können während der Veranstaltung gestellt werden. Der Zugangslink soll rechtzeitig auf der Internetseite der ARGE veröffentlicht werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Bürger, kommunale Vertreter, Einsatzkräfte und Interessierte aus der Region. Im Mittelpunkt stehen konkrete Vorsorgemaßnahmen am eigenen Haus: Wo dringt Wasser ein? Welche baulichen Schutzvorkehrungen sind sinnvoll? Und welche Maßnahmen lassen sich ohne großen Aufwand umsetzen, bevor der nächste Starkregen kommt?
Hintergrund ist das Extremhochwasser vom Juni 2024. Danach haben sich 28 Städte, Märkte und Gemeinden zur ARGE Solidarischer Hochwasserschutz zusammengeschlossen. Ihr Ansatz geht über einzelne Gemeindegrenzen hinaus. Denn Wasser folgt keinen Zuständigkeiten, sondern Gelände, Böden und Abflüssen.
Nach einem kurzen Grußwort von ARGE-Vorsitzendem Albert Gürtner spricht Gerrit Wiedeloh vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft über Eigenvorsorge und Schadensvermeidung. Er soll erläutern, wie Haus- und Grundstückseigentümer Schwachstellen erkennen und Risiken durch Hochwasser oder Starkregen verringern können.
Im zweiten Teil stellt Darleen Scharfenberger die Arbeit der ARGE vor. Dabei geht es um die Idee der Schwammregion: Wasser soll möglichst dort zurückgehalten und versickert werden, wo es fällt. Das soll Überschwemmungen abmildern und zugleich helfen, Trockenphasen besser zu überstehen. Zur Strategie gehören auch dezentrale Rückhalteflächen und digitale Warnsysteme, darunter ein KI-gestütztes Echtzeit-Frühwarnsystem.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz; redaktionell bearbeitet.