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Die Unternehmen in Deutschland halten sich bei Neueinstellungen weiter zurück und bauen überwiegend Stellen ab. Das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts sank im Dezember auf 91,9 Punkte, nach 92,5 Punkten im November. Es ist der niedrigste Wert seit Mai 2020.
Besonders betroffen ist die Industrie. Nahezu alle Branchen planen mit weniger Personal. Vor allem Bekleidungshersteller wollen Stellen streichen. Nach Einschätzung des ifo Instituts setzt sich damit ein schleichender Stellenabbau fort. Die schwache Konjunktur belastet den Arbeitsmarkt weiterhin.
Auch im Dienstleistungssektor bleibt die Zurückhaltung groß. Das Barometer gab erneut nach. Im Handel zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Viele Unternehmen rechnen zum Jahresbeginn mit einem geringeren Personalbestand.
Im Baugewerbe ist die Lage stabiler. Positive und negative Erwartungen halten sich die Waage, das Bauhauptgewerbe plant mit einem unveränderten Personalstand. Zuwächse erwarten einzelne Branchen. Die Tourismuswirtschaft und Unternehmensberatungen planen im neuen Jahr zusätzliche Einstellungen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.
