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Stimmung im Einzelhandel sinkt weiter

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel hat sich im August erneut verschlechtert. Der Index des ifo Instituts fiel von minus 22,9 Punkten im Juli auf nun minus 24,0 Punkte. Es ist der dritte Rückgang in Folge seit Mai.

Vor allem die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage trübten sich weiter ein. Zwar haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate leicht aufgehellt, sie bleiben aber auf niedrigem Niveau. „Die konjunkturelle Erholung kommt noch nicht in Fahrt. Auch im Einzelhandel lässt ein Stimmungsumschwung weiter auf sich warten“, sagte ifo-Experte Patrick Höppner.

Zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. Möbelhäuser und Bekleidungsgeschäfte berichten von einer Verschlechterung, während sich das Geschäftsklima im Lebensmitteleinzelhandel etwas verbesserte. Trotz stabilerer Konsumausgaben erwarten viele Händler bis zum Jahresende keine spürbaren Impulse.

Auch beim Thema Preise zeigt sich ein gemischtes Bild. Im Juli erhöhten die Händler ihre Preise seltener als im Vormonat, und insgesamt kalkulieren sie für die kommenden Monate vorsichtiger. Im Lebensmittelhandel und bei Möbelhäusern rechnen jedoch mehr Unternehmen mit Anhebungen als im Durchschnitt der Branche.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des ifo Instituts.

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