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Laut einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung könnte die geplante Aktivrente die Erwerbsquote von Rentnerinnen und Rentnern um bis zu zehn Prozent erhöhen.
Ab 2026 sollen Rentnerinnen und Rentner bis zu 24.000 Euro im Jahr steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Mit der Aktivrente will die Bundesregierung ältere Menschen zum Weiterarbeiten motivieren – und damit dem Fachkräftemangel begegnen.
Nach Berechnungen des DIW im Auftrag der Bertelsmann Stiftung könnte die Maßnahme die Erwerbstätigkeit Älterer um bis zu zehn Prozent steigern, was rund 33.000 zusätzlichen Vollzeitstellen entspräche. Für den Staat würde sich das Modell erst ab etwa 40.000 neuen Stellen rechnen.
Ein Problem: Nur 37,5 Prozent der Befragten wussten, dass es seit 2023 keine Hinzuverdienstgrenzen für Altersrentner mehr gibt. Die Stiftung fordert daher eine gezielte Informationskampagne und einfachere arbeitsrechtliche Regeln für Weiterbeschäftigungen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung.
