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Die Stadt Ingolstadt plant einen neuen Schulcampus für bis zu 1530 Schüler. Doch Folgekosten, Finanzierung, Grundstücke und Zeitplan sind noch offen – bei einem vorläufigen Kostenrahmen von 132,7 Millionen Euro.

Über Millionen wurde gesprochen, über parallele Einsätze und Großbrände kaum. Der Streit um zwei neue Drehleitern dürfte bei Feuerwehrleuten Kopfschütteln auslösen.

Ingolstadts Haushalt steht 2026 um rund 43 Millionen Euro besser da als geplant. Doch die Entlastung ist trügerisch: Einmaleffekte helfen nur kurzfristig, während bereits neue Millionenrisiken drohen.

Der Ingolstädter Finanzausschuss empfiehlt die Schließung der Jugendherberge. Ein Prüfbericht des städtischen Kulturamts hatte davon kurz zuvor noch ausdrücklich abgeraten. Im Gremium wurde viel bedauert – gegen die Empfehlung stimmten dennoch nur zwei Mitglieder.

Kurzfristig bessere Zahlen, langfristig kaum Entlastung: Der Finanzausschuss arbeitet Ingolstadts Sparliste ab – mit Millionenplänen, offenen Risiken und der Jugendherberge vor dem Aus.

Ingolstadt legt ein neues Sparpaket für die Verwaltung vor. Der Ausschuss für Finanzen und Personal berät heute über Stellen, Aufgaben und die Folgen für mehrere Bereiche.

344 Euro mehr im Jahr: So stark steigen die Kosten für einen Ingolstädter Musterhaushalt bei Wasser, Abwasser und Müll.

Schulcampus, Sparpläne und die Zukunft sozialer Angebote: Der Finanzausschuss berät am Mittwoch über eine umfangreiche Tagesordnung.

Beim Ingolstädter Bürgerhaus soll weiter eingespart werden. Geplant sind Kürzungen beim Seniorenbüro, beim Hausmeisterdienst sowie bei Angeboten für Familien und Kinder.

Die Stadtteiltreffs im Augustin-, Konrad- und Piusviertel sollen trotz der Finanzkrise erhalten bleiben. Höhere Gebühren sollen zusätzliche Einnahmen bringen – doch der Spielraum ist gering.

Im Peter-Steuart-Haus wechseln zwei Führungskräfte. Die Nachfolge soll nicht nach dem bisherigen Muster geregelt werden.

Die Wohngruppen waren fast vollständig belegt, dennoch schließt das Peter-Steuart-Haus 2025 mit einem Fehlbetrag ab. Übernehmen soll ihn die Waisenhausstiftung – zulasten ihres Grundstockvermögens.