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Keine gute Nachricht für den Industriestandort Ingolstadt: Die deutsche Autoindustrie rutscht beim Geschäftsklima weiter ab. Der Index des Ifo-Instituts fiel im September auf minus 35,0 Punkte.

Die Arbeitnehmervertreter tragen den Zukunftsplan mit – trotz des angekündigten Abbaus von rund 50.000 Arbeitsplätzen. Für Audi bleibt entscheidend, was nach 2033 passiert: Für Ingolstadt und Neckarsulm gilt bis dahin eine Beschäftigungssicherung, doch wie es insbesondere in Neckarsulm weitergeht und wie stark Audi vom Stellenabbau betroffen sein wird, ist offen.

Bei Volkswagen droht die nächste Eskalationsstufe. Und ausgerechnet für Audi könnte sich jetzt zeigen, wie tief der Autobauer tatsächlich in den Konflikt hineingezogen wird

Ein internes Papier bringt neue Unruhe in den Volkswagen-Konzern. Für mehrere deutsche Standorte sollen die Perspektiven bereits konkreter sein, als bislang öffentlich bekannt – auch Audi ist betroffen.

Der Fachkräftemangel in Deutschland nimmt wieder zu. Besonders hoch ist der Anteil in einzelnen Dienstleistungsbranchen.

Trotz des Stellenabbaus bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche Deutschlands.

Für einen beträchtlichen Teil der Solo-Selbständigen und Kleinstunternehmen wird die Lage inzwischen existenziell.

Die Hoffnung auf eine stetige Erholung hält derzeit kaum länger als einen Monat.
Nach Einschätzung des ifo Instituts hat die EU bislang zu wenig getan, um ihre Versorgung langfristig abzusichern

Schwach bleibt der Fahrzeugbau. Dort gehen Produktion und Aufträge tendenziell weiter zurück.

In Reinigungsbetrieben, Küchen und Pflegeeinrichtungen zeigt sich längst, wie stark Deutschlands Arbeitsmarkt von Zuwanderung abhängt.
In der Automobilindustrie nahm der Anteil der betroffenen Betriebe von zehn Prozent im Mai auf 15,7 Prozent im Juni zu.