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Manchmal zeigt sich Unterstützung nicht in großen Reden, sondern daran, dass Führungen restlos ausgebucht sind. Beim Tierheimtag in Ingolstadt war das am vergangenen Sonntag der Fall: Drei Rundgänge durch das Tierheim waren nach Angaben des Tierschutzvereins bis auf den letzten Platz belegt. Der Verein spricht zudem von einem neuen Besucherrekord.
Der Aktionstag am 14. Juni sollte Einblick in eine Arbeit geben, die im Alltag oft wenig sichtbar ist. Besucherinnen und Besucher konnten sich über Abläufe im Tierheim informieren, über die Versorgung der Tiere und über die Geschichten einzelner Schützlinge. Gerade diese Nähe dürfte einen Teil des großen Interesses erklärt haben.
Neben den Führungen gehörten eine Tombola, ein Verkaufsstand mit Tierzubehör und mehrere befreundete Organisationen zum Programm. Vertreten waren unter anderem das Igel Netzwerk, die Stadttaubenhilfe und die Kaninchenschutzinitiative „Hoppel im Glück“. Damit rückten auch Themen in den Blick, die im städtischen Alltag häufig erst dann Aufmerksamkeit bekommen, wenn es Probleme gibt.
Der Tierschutzverein wertete den Tag als Zeichen breiter Unterstützung in der Regio, auch Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik waren vor Ort. Für ein Tierheim ist solche Aufmerksamkeit mehr als Kulisse: Es ist auf Spenden, ehrenamtliche Hilfe und dauerhafte Mitglieder angewiesen.
Ein messbares Ergebnis gab es ebenfalls. Fünf Besucherinnen und Besucher traten nach Angaben des Vereins am Tierheimtag neu bei.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Tierschutzvereins; redaktionell bearbeitet.