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In Geisenfeld-Zell ist am Sonntagabend, wie bereits berichtet, eine Doppelhaushälfte in der Obernzeller Straße nach einer Explosion in Brand geraten. Der Alarm ging gegen 17:20 Uhr ein. Anwohner berichteten von einem lauten Knall, kurz darauf stand das Gebäude in Vollbrand.
Ein 59-jähriger Bewohner wurde zunächst vermisst. Die Polizei evakuierte die angrenzenden Häuser. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden zunächst im Feuerwehrhaus in Zell untergebracht, später wurde eine Notunterkunft eingerichtet. Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes übernahmen die Betreuung.
Gegen 19:25 Uhr befanden sich rund 140 Kräfte der Feuerwehren aus Geisenfeld, Zell, Ilmendorf, Manching, Reichertshofen und Schweitenkirchen im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch die Kreisbrandinspektion und die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung. Das Technische Hilfswerk aus Pfaffenhofen und Eichstätt leuchtete die Einsatzstelle aus, setzte eine Drohne zur Erkundung ein und stellte einen Baufachberater.
Vom Rettungsdienst waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der Einsatzleiter Rettungsdienst mit etwa zehn Kräften vor Ort. Im weiteren Verlauf wurden rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Schnelleinsatzgruppen nachalarmiert, die sowohl die Betreuung der Evakuierten als auch die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahmen. Insgesamt waren zeitweise rund 240 Einsatzkräfte eingebunden.
In der Nacht fanden Feuerwehrkräfte im Gebäude einen leblosen Mann. Die Identifizierung läuft. Hinweise auf weitere Verletzte gab es zunächst nicht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden.
Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat die Ermittlungen übernommen. Brandermittler sind seit Montagvormittag vor Ort, um Spuren zu sichern. Untersucht werden sowohl die Ursache der Explosion als auch die Todesumstände. Zu den Hintergründen machte die Polizei bislang keine Angaben.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung von Pressemitteilungen der Polizei und des BRK.
