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Der Arbeitsmarkt in Oberbayern-Nord zeigt sich weiter geschwächt. Im August waren 10.216 Menschen ohne Job, 502 mehr als im Juli. Damit wurde erstmals seit 2006 die Marke von 10.000 überschritten. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,4 Prozent, im Vorjahr lag sie noch bei 2,9 Prozent.
Besonders betroffen ist Ingolstadt. Dort kletterte die Zahl der Arbeitslosen auf 4.022, ein Plus von 198 binnen eines Monats. Die Quote liegt bei 4,8 Prozent – vor einem Jahr waren es 4,2. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging zurück: Zwischen Februar 2024 und Februar 2025 sank sie um rund 1.100.
In den Landkreisen zeigt sich ein ähnliches Bild. Eichstätt verzeichnete 2.198 Arbeitslose, 127 mehr als im Juli. In Neuburg-Schrobenhausen stieg die Zahl auf 1.841, ein Zuwachs von 114. Im Landkreis Pfaffenhofen erhöhte sie sich auf 2.155, ein Plus von 63.
Überdurchschnittlich stark betroffen sind junge Menschen. 1.428 Arbeitslose unter 25 Jahren waren gemeldet, fast 300 mehr als im Juli. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist dies auch ein saisonaler Effekt: Viele Schul- oder Ausbildungsabgänger finden erst nach den Sommerferien einen Anschluss.
Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es dagegen mehr Angebote als Nachfrage. 986 unbesetzte Lehrstellen stehen 419 suchenden Jugendlichen gegenüber. Am 13. September lädt die Arbeitsagentur zu einem Infostand in die Ingolstädter Fußgängerzone ein, um über Berufswahl und Ausbildungsplätze zu informieren.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Ingolstadt.
