Anzeige

Ursache für Cyberangriff auf Klinik geklärt

Die Ursache des IT-Sicherheitsvorfalls im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen ist weitgehend geklärt. Nach Angaben des zuständigen Landratsamts Neuburg-Schrobenhausen nutzten Angreifer eine Sicherheitslücke in einer vom Hersteller bereitgestellten Software und verschafften sich so Zugang zu Teilen der IT-Infrastruktur. Hinweise darauf, dass Patientendaten oder andere sensible Informationen abgeflossen oder missbräuchlich verwendet wurden, gibt es demnach nicht.

Der Vorfall ereignete sich Mitte Juli. Das Krankenhaus untersuchte ihn gemeinsam mit externen IT-Forensikern. Welche Software betroffen war und wie weit der Zugriff auf die Systeme reichte, geht aus der Mitteilung des Landratsamts nicht hervor.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden betroffene Systeme isoliert und Zugänge gesperrt. Externe Fachleute überprüften zudem die gesamte IT-Infrastruktur. Nach Darstellung des Landratsamts konnte dadurch verhindert werden, dass sich der Angriff weiter ausbreitete.

Auf die medizinische Versorgung hatte der Vorfall demnach keine Auswirkungen. Der Krankenhausbetrieb sei durchgehend sichergestellt gewesen. Auch vereinbarte Termine hätten ohne Einschränkungen stattfinden können.

Das Kreiskrankenhaus hat nach dem Angriff zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören eine erweiterte Überwachung der Systeme und das konsequente Schließen möglicher Sicherheitslücken.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Landratsamts Neuburg-Schrobenhausen; redaktionell bearbeitet.

Diesen Beitrag teilen