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Kauf und Nutzung von Böllern und Raketen verbieten

Kauf und Nutzung von Böllern und Raketen verbieten

(ot) Weihnachten ist nicht mehr allzu fern und es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es dieses Jahr anders sein wird, als wir es bisher kannten. Aber nicht nur an Weihnachten, auch an Silvester sollte man bereits jetzt denken. Sind die üblichen Feierlichkeiten zum Jahreswechsel mit Feuerwerk in Zeiten der Corona-Pandemie guten Gewissens durchführbar?

Als erstes Land in Europa hat Holland ein vollständiges Feuerwerksverbot zu Silvester erlassen: Raketen und Böller dürfen weder gekauft noch gezündet werden. Der Hintergrund ist die Entlastung des niederländischen Gesundheitssystems, das mit der Bewältigung der Corona-Pandemie schon reichlich ausgelastet ist. Und rund um den Jahreswechsel ist immer ein erhöhtes Aufkommen bei den Rettungsdiensten festzustellen.

Das ist nicht nur in Holland der Fall, sondern auch in Deutschland jedes Jahr zu beobachten. "Wir wollen unseren Mitbürgern ganz gewiss nicht den Spaß verderben", meint Co-Fraktionsvorsitzender Christian Höbusch, "aber ungewöhnliche Bedrohungen brauchen auch ungewöhnliche Maßnahmen. Im Interesse des Gemeinwohls, der Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitssystems, im Interesse der Gesundheit unserer Lieben, unserer Mitmenschen sollte uns der Verzicht auf Böller und Raketen in dieser schwierigen Zeit doch leicht fallen."
In einem Dringlichkeitsantrag wird die Stadt Ingolstadt gebeten zu prüfen, ob sie ein Verbot von Verkauf und Verwendung von Böllern und Raketen im Stadtgebiet für diesen Jahreswechsel erlassen kann.

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der Ingolstädter Stadtratsfraktion der GRÜNEN.

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