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Verkehrsverbund: Preise steigen durchschnittlich um 4,9 Prozent

Bus- und Bahnfahren im Raum Ingolstadt wird teurer. Der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI) erhöht zum 1. August 2026 die Tarife um durchschnittlich 4,9 Prozent.

Die Anpassung betrifft nahezu alle Tarifstufen und erfolgt weitgehend einheitlich. Die Preise werden so gerundet, dass glatte Euro- und Centbeträge entstehen – etwa für den Verkauf im Fahrzeug oder im Vorverkauf.

Als Gründe nennt der Verkehrsverbund gestiegene Energiekosten und die anhaltend hohe Inflation, die den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs belasten. Die Entscheidung wurde von der Zweckverbandsversammlung am 14. April 2026 getroffen.

Unverändert bleiben zentrale Angebote für viele Fahrgäste. Das Deutschlandticket besteht weiter. Auch das 365-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler ist von der Erhöhung ausgenommen – hier sind Preisänderungen bis Ende Juli 2027 ausgeschlossen.

Zugleich passt der VGI sein Angebot an. Die Nachtkarte wird gestrichen. Die bisherige Partnertageskarte wird in eine Gruppenkarte umgewandelt und künftig ausschließlich digital vertrieben. Zudem entfällt das Jobticket Premium. D

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Verkehrsverbunds Großraum Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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