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Jede fünfte Person ab 65 Jahren verfügt in Deutschland über ein monatliches Nettoäquivalenzeinkommen von höchstens 1 400 Euro. Das zeigen neue Daten des Statistischen Bundesamtes. Weitere 20 Prozent haben zwischen 1 400 und 1 790 Euro zur Verfügung.
Das mittlere Einkommen im Ruhestand liegt bei 1 990 Euro – und damit unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung von rund 2 300 Euro. In die Auswertung einbezogen wurden rund 16,3 Millionen Rentnerinnen, Rentner sowie Pensionärinnen und Pensionäre.
92 Prozent des Einkommens von Ruheständler-Haushalten stammen aus Renten oder Pensionen. Auffällig bleibt die Lücke zwischen den Geschlechtern: Frauen haben im Alter im Schnitt 25,8 Prozent weniger Einkommen als Männer.
Das obere Fünftel der Ruheständler verfügt über mehr als 2 870 Euro netto im Monat. Grundlage der Berechnung ist das sogenannte Nettoäquivalenzeinkommen, das Einkünfte unabhängig von der Haushaltsgröße vergleichbar machen soll.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.
