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Ein BMW wird auf die Leitplanke geschleudert, der entgegenkommende Renault kommt erst rund 50 Meter später zum Stehen. Bei einem schweren Abbiegeunfall auf der B16 bei Manching sind am frühen Nachmittag des gestrigen Samstags vier Menschen verletzt worden.
Nach Angaben der Polizei war ein 39-Jähriger gegen 14 Uhr mit einem BMW von Manching in Richtung Neuburg unterwegs. An der Anschlussstelle Manching wollte er nach links auf die A9 in Richtung Nürnberg abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Renault.
Der Renault prallte in die rechte hintere Tür des BMW. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der BMW auf die Leitplanke der Autobahnauffahrt geschleudert. Der Renault kam rund 50 Meter nach dem Zusammenstoß zum Stehen.
Die 37-jährige Mitfahrerin saß hinten rechts im BMW. Sie wurde mit schweren inneren Verletzungen in das Klinikum Ingolstadt gebracht. Ein einjähriges Kind auf der Rückbank wurde leicht verletzt. Der 39-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Im Renault wurden der 41 Jahre alte Fahrer und ein elf Monate altes Kind leicht verletzt. Beide kamen ins Klinikum Neuburg. Eine 42-jährige Mitfahrerin und ein vierjähriges Kind blieben unverletzt.
Wegen der schweren Verletzungen der Frau wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen, der die Unfallspuren dokumentieren soll.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Schaden am BMW auf rund 15.000 Euro, am Renault auf etwa 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Ein ADAC‑Rettungshubschrauber war an der Einsatzstelle. Die Freiwillige Feuerwehr Manching sicherte die Unfallstelle mit rund 20 Einsatzkräften ab. Die B16 war in Richtung Neuburg etwa drei Stunden gesperrt.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizei und eigenen Beobachtungen; redaktionell bearbeitet.