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Volt wird bei der Stadtratswahl in Ingolstadt nicht antreten. Der Wahlausschuss der Stadt hat 305 gültige Unterstützungsunterschriften gezählt. Für die Zulassung wären 385 erforderlich gewesen. Damit verfehlt die Partei das notwendige Quorum um 80 Unterschriften.
Für neue politische Gruppierungen gelten bei Kommunalwahlen in Bayern besondere Voraussetzungen. Unterstützungsunterschriften müssen persönlich im Rathaus geleistet werden, innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Volt hatte dafür rund fünf Wochen Zeit.
Nach Angaben der Partei war das Sammeln mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden. Mitglieder und Unterstützer hätten viele Stunden vor Ort verbracht, um auf die Möglichkeit der Unterschrift hinzuweisen. Als erschwerend nennt Volt unter anderem die winterliche Witterung und Feiertage.
Trotz des verpassten Einzugs wertet die Partei den Wahlvorlauf nicht ausschließlich negativ. In Gesprächen sei Interesse an neuen politischen Angeboten deutlich geworden. Für eine kommende Kommunalwahl kündigt Volt an, erneut anzutreten. Unabhängig davon plant die Partei ein öffentliches Treffen in Ingolstadt, um den Kontakt zu Interessierten aufrechtzuerhalten und politische Themen zu diskutieren.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung von Volt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.
