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Es geht um Geld, aber nicht nur. Die FREIEN WÄHLER sehen bei der Ingolstädter Waisenhausstiftung und dem Peter Steuart Heim wachsenden Handlungsbedarf. Die Stadtratsfraktion fordert von der Stadt, die wirtschaftliche Lage offenzulegen und mögliche Wege aus der Schieflage zu benennen.
In einem Antrag verlangen die FREIEN WÄHLER, dem zuständigen Gremium und dem Stadtrat Finanzierungspläne und Sanierungsmaßnahmen vorzulegen. Diese sollen zeigen, wie der Betrieb der Einrichtung und der Stiftung auf Dauer gesichert werden kann.
Nach Darstellung der Fraktion belasten seit Jahren negative finanzielle Ergebnisse die Stiftung. Hinzu kommen anstehende personelle Veränderungen. Für die FREIEN WÄHLER ist damit der Punkt erreicht, an dem die Stadt die Entwicklung nicht länger nur verwalten dürfe.
Auch über die Struktur der Stiftung soll gesprochen werden. Die Fraktion regt an zu prüfen, ob ein Stiftungsrat mit wirtschaftlicher Fachkompetenz helfen könnte – ähnlich wie bei der Heilig-Geist-Spital-Stiftung. Ein solches Gremium könnte die wirtschaftliche Entwicklung enger begleiten.
Fraktionsvorsitzender Hans Stachel warnt davor, weiter Zeit zu verlieren. Aus Sicht seiner Fraktion müsse gehandelt werden, bevor aus der Schieflage eine grundsätzliche Frage nach der Zukunft der Stiftung wird.
Nun liegt der Ball bei der Stadtverwaltung. Sie muss darlegen, wie ernst die finanzielle Lage ist, welche Wege aus der Schieflage führen könnten – und ob dafür auch neue Kontrollstrukturen nötig sind.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der FREIEN WÄHLER Stadtratsfraktion Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.