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Ob grün, gelb oder braun: Der Reifegrad einer Banane beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch ihre Zusammensetzung. Während viele nach persönlicher Vorliebe entscheiden, verändert sich mit der Farbe auch der Nährwert.
Unreife, grüne Bananen enthalten besonders viel sogenannte resistente Stärke. Diese wird im Dünndarm nicht verdaut und wirkt ähnlich wie ein Ballaststoff. Sie kann die Darmgesundheit unterstützen und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Darauf weist Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern, hin.
Mit zunehmender Reife bauen Enzyme die Stärke ab und wandeln sie in Zucker um. Gelbe Bananen schmecken dadurch süßer und liefern schneller verfügbare Energie. Sie sind leichter verdaulich, lassen den Blutzuckerspiegel jedoch auch rascher ansteigen.
Wird die Schale braun, setzt ein weiterer Prozess ein: Durch natürliche Gärung entsteht Alkohol. Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat in überreifen Bananen Alkoholgehalte von mehr als sieben Gramm pro Kilogramm nachgewiesen. Für Babys und Kleinkinder sind solche Früchte daher nicht mehr geeignet. Beim Kochen oder Backen verflüchtigt sich der Alkohol allerdings weitgehend. Welche Banane als besonders günstig gilt, hängt somit vom jeweiligen Bedarf ab: Grüne Früchte liefern mehr Ballaststoffe, gelbe schnelle Energie. Sehr reife Bananen sollten dagegen nur eingeschränkt verzehrt werden.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Verbraucherzentrale Bayern; redaktionell bearbeitet.
