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Warnstreiks an Unikliniken

An den bayerischen Universitätskliniken sind in der kommenden Woche Warnstreiks geplant. Anlass ist die ergebnislos beendete zweite Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder. Die Gewerkschaft ver.di rechnet vor allem am Dienstag und Mittwoch mit Arbeitsniederlegungen, vereinzelt auch am Montag.

Nach Darstellung der Gewerkschaft zeigen sich die Arbeitgeber bislang nicht verhandlungsbereit. In den bisherigen Gesprächen habe es kein substanzielles Entgegenkommen gegeben. Kritisiert wird zudem, dass Beschäftigte an Unikliniken schlechter gestellt werden sollen als vergleichbare Beschäftigte im kommunalen Bereich. Mit den Warnstreiks solle vor der dritten Verhandlungsrunde der Druck erhöht werden.

Ver.di weist außerdem die Argumentation zurück, wonach die Haushaltslage keine weitergehenden Zugeständnisse zulasse. Die angespannte finanzielle Situation der öffentlichen Hand sei teilweise selbst verursacht. Die Beschäftigten der Länder dürften dafür nicht in Haftung genommen werden.

Die Gewerkschaft geht davon aus, dass es durch die Warnstreiks zu Einschränkungen im Klinikbetrieb kommen kann. Geplante Eingriffe könnten verschoben werden. Die Notfallversorgung sei jedoch durch bestehende Notdienstvereinbarungen an allen betroffenen Standorten gesichert.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung von ver.di Bayern; redaktionell bearbeitet.

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