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Was sagen Kommunalpolitiker den Ingolstädterinnen und Ingolstädtern in der Zeit des Coronavirus

Was sagen Kommunalpolitiker den Ingolstädterinnen und Ingolstädtern in der Zeit des Coronavirus

(tt) Die "Frage der Woche" bei O-T(h)öne lautet:

„Was sagen Sie den Ingolstädterinnen und Ingolstädtern in der Zeit des Coronavirus?“

Die CSU-Fraktionsvorsitzende im Ingolstädter Stadtrat, die Oberbürgermeisterkandidatin der GRÜNEN und die  Oberbürgermeisterkandidaten der SPD, der Bürgergemeinschaft (BGI), der FREIEN WÄHLER, der Unabhängigen Demokraten (UDI), der ÖDP, der FDP und  LINKEN wurden am 19. März um eine Antwort gebeten.

O-T(h)öne bedankt sich für die Beantwortung des Fragenkomplexes bei allen politischen Akteuren, die mitgewirkt haben.

Christian Lange, Fraktionsvorsitzender der Bürgergemeinschaft (BGI):

"Liebe Ingolstädterinnen und Ingolstädter, bitte nehmen Sie die Gefahren einer Ansteckung sehr ernst und bleiben Sie so oft wie möglich zuhause. Es ist eine äußerst schwierige Situation, die die Welt mit dieser Pandemie erlebt. Eine Situation, die wir alle vorher noch nie erlebt haben. Um möglichst viele Menschen zu schützen, die im Falle einer Infektion mit Coronaviren besonders gefährdet sind, müssen wir die bestehenden Regeln einhalten. Ich plädiere auch für eine Ausgangssperre, da meines Erachtens nur so die Eindämmung der Epidemie möglich ist. Wir alle sind jetzt gefordert und müssen uns solidarisch zeigen mit den besonders gefährdeten Menschen und mit unseren Ärzten, Pflegekräften und allen Menschen in den Rettungsdiensten, bei der Polizei oder der Bundeswehr und allen anderen, die arbeiten müssen. Also bleiben Sie bitte zuhause. Besonders wenn Sie krank sind, müssen Sie unbedingt zuhause bleiben. Wenn Sie einkaufen müssen oder zur Arbeit gehen, halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu allen anderen Menschen um Sie herum. Vielen Dank für Ihre Solidarität."

Raimund Köstler, Stadtrat der ÖDP:

"Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in seiner Regierungserklärung zur Corona-Pandemie die Situation deutlich geschildert. Die von ihm verkündeten Maßnahmen sind nach meiner Einschätzung absolut notwendig und ich trage sie vollständig mit. Den Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger empfehle ich, die Lage ernst zu nehmen und die Zwangsruhe, soweit möglich, zu Hause zur Erholung zu nutzen. Bedanken möchte ich mich bei den gerade entstehenden Initiativen der Nachbarschaftshilfe und den Menschen, die jetzt dafür sorgen, dass die notwendigen Funktionen unserer Gesellschaft, besonders das Gesundheitswesen, aufrechterhalten werden können."

Dr. Christian Scharpf, Oberbürgermeisterkandidat der SPD:

"Die Corona-Krise verändert unser Land. Das ist die größte Herausforderung für unser Land seit dem 2. Weltkrieg. Ich begrüße ausdrücklich das beherzte Vorgehen und die Maßnahmen des Freistaats Bayern. Die Ausgangsbeschränkungen sind konsequent und dazu geeignet, das Corona-Virus möglichst schnell einzudämmen.

Bei allen Gefahren und Einschränkungen im Alltag gewinnen jedoch das Miteinander und die Solidarität in der Stadtgesellschaft an Bedeutung. Herzlichen Dank an alle Ärzte, Pflegekräfte, ehrenamtlichen Helfer, im öffentlichen Dienst, Mitarbeitern die an der Kasse stehen und an alle, die unser Land im Moment am Laufen halten. Im Münchner Rathaus war ich in meiner Funktion als Stadtdirektor mehrfach an der Bewältigung von großen Krisen beteiligt, etwa in den Krisenstäben für die Flüchtlingskrise oder beim Amoklauf im OEZ. Ich kann Ihnen deshalb versichern: Ich muss mich nach einer Amtsübernahme im Mai nicht erst einarbeiten, sondern ich weiß wie man große Krisen in einer Stadt managed. Halten wir in dieser Krise zusammen, seien wir solidarisch. Gemeinsam werden wir diese schwere Zeit meistern."

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