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Wasserwacht Ingolstadt: 9875 ehrenamtliche Helferstunden

Die Kreiswasserwacht Ingolstadt zieht für das vergangene Jahr eine überwiegend positive Bilanz. Insgesamt leisteten die Ehrenamtlichen 9875 Helferstunden. Die Einsatzkräfte rückten zu 118 Einsätzen aus.

Dabei wurden 23 Menschen aus dem Wasser gerettet. Einsatztaucher kamen mehr als zehnmal zum Einsatz. Als besonders prägend bezeichnet die Wasserwacht mehrere Lagen, darunter eine Lebensrettung und eine erfolgreiche Vermisstensuche an einem Baggersee, ein tödlicher Badeunfall im Landkreis Kelheim, die Bergung eines Pkw aus einem Gewässer im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sowie eine mehrtägige Vermisstensuche im Landkreis Pfaffenhofen.

Durch ihre Lage in der Region ist die Ingolstädter Wasserwacht nicht nur im Stadtgebiet im Einsatz, sondern unterstützt regelmäßig auch die Schnelleinsatzgruppen der umliegenden Landkreise.

Ein Schwerpunkt im Jahr 2025 war die Errichtung, Einweihung und der Betrieb der neuen Wachstation am Auwaldsee. Sie soll die Absicherung des Badebetriebs verbessern.

Im Ausbildungsbereich verzeichnet die Wasserwacht 16 neu ausgebildete Rettungsschwimmer für den Wasserrettungsdienst sowie vier Wasserretter. Fünf Aktive legten die Prüfung zum Motorbootführer ab, drei weitere qualifizierten sich als Einsatztaucher. Sechs Einsatzkräfte schlossen die Ausbildung zum Wachleiter ab und sollen ab der kommenden Saison Verantwortung an den Wachstationen übernehmen. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Personalbedarf hoch, insbesondere für den Ausbau des Wachdienstes am Auwald- und am Baggersee.

Erstmals wurden zudem zwei Ausbilder für Gewässer-, Natur- und Umweltschutz geprüft. Dieser Bereich gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Wasserwacht und umfasst unter anderem technische Hilfeleistungen sowie Maßnahmen zum Schutz von Lebensräumen.

Beim Rotkreuztag zeichnete die Wasserwacht mehrere Mitglieder mit Verdienstmedaillen und Ehrennadeln aus. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre fünf- bis 55-jährige Zugehörigkeit geehrt.

Abschließend warnt die Kreiswasserwacht erneut vor dem Betreten natürlicher Eisflächen. Diese seien trotz winterlicher Temperaturen nicht verlässlich tragfähig.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Kreiswasserwacht Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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