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Ein BMW aus dem Jahr 1938, ein 101 Jahre alter Fahrer und mehr als 500 Kilometer Landstraße: Die Donau Classic geht vom 16. bis 18. Juli in ihre 21. Auflage. Mehr als 140 Teams sind nach Angaben des Veranstalters gemeldet.
Rund 300 Fahrer und Beifahrer aus sechs Ländern nehmen an der Oldtimer-Rallye teil. Die Strecke ist 535 Kilometer lang und führt durch das Donautal, den Naturpark Altmühltal und die Hallertau. Vertreten sind Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Ungarn und Australien.
Das Starterfeld umfasst 30 Automobilmarken und mehrere Jahrzehnte Fahrzeuggeschichte. Das älteste Auto ist ein BMW 328 aus dem Jahr 1938. Bei der parallel ausgetragenen Sportwagentour startet als jüngstes Fahrzeug ein BMW M3 Touring des Modelljahres 2024.
Zu den seltenen Modellen im Feld zählen ein Mercedes-Benz 300 SL Roadster, ein Jensen Interceptor Mk II und ein Opel Commodore Deutsch Cabriolet. Auch eine originalgetreue Replik des Audi Sport quattro S1 E2 ist angekündigt.
Der älteste Teilnehmer ist Joachim Hess. Er wurde im Februar 101 Jahre alt und fährt erneut gemeinsam mit seinem Sohn Felix. Seit mehr als zehn Jahren nimmt er an der Rallye teil.
Zum zweiten Mal gibt es außerdem einen Generationen-Cup. Dabei starten Eltern oder Großeltern zusammen mit ihren Kindern oder Enkeln. Für diese Sonderwertung haben sich 15 Teams angemeldet.
Die erste Etappe beginnt am Freitagmorgen in Karlskron-Brautlach. Sie führt unter anderem über Neuburg, Steppberg, Dollnstein und Kipfenberg zum Tagesziel im Interpark bei Großmehring. Dort sollen die Fahrzeuge am späten Nachmittag eintreffen.
Am Samstag startet das Feld an den Stadtwerken Ingolstadt. Nach einer Durchfahrt durch die Innenstadt geht es unter anderem über Bad Gögging, Saal an der Donau und Winden am Aign zurück nach Ingolstadt. Die Zieleinfahrt am Enso Hotel ist für etwa 15.50 Uhr vorgesehen.
Zuschauer können die Fahrzeuge an mehreren Stationen entlang der Strecke sehen. Moderierte Starts und Zieleinfahrten sind ebenso geplant wie Durchfahrtskontrollen und Wertungsprüfungen. Bereits am Donnerstagnachmittag können Besucher beim Empfang der Rallyeteams am Autohaus Rudzki dabei sein.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Donau Classic Veranstaltungs GmbH; redaktionell bearbeitet.