Wer Stillstand will muss bei den Finanzen verfahren wie CSU, FW, JU und FDP im Ingolstäder Stadtrat

Wer Stillstand will muss bei den Finanzen verfahren wie CSU, FW, JU und FDP im Ingolstäder Stadtrat

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Christian De Lapuente, Vorsitzender  der SPD-Stadtratsfraktion

Die Corona Pandemie ist noch nicht vorbei, und die finanziellen Einschnitte sind weiterhin bei vielen Bürgerinnen und Bürgern spürbar. Auch der städtische Haushalt sieht nicht mehr so aus wie vor der Pandemie. Die Einnahmen schrumpfen und die Ausgaben gehen nach oben. Viele Projekte, wie z.B. die notwendigen Sanierungen der Schulen, sind längst überfällig. Die Personalstärke der Stadtverwaltung ist im Vergleich zu anderen Großstädten im unteren Bereich. Viele Stellen müssen allein wegen ihren Pflichtaufgaben, wie z.B. in Kindergärten oder bei der Feuerwehr, besetzt werden. Wenn man aber die Diskussion im Stadtrat verfolgt könnte man meinen, die Stadt Ingolstadt stehe kurz vor der „Pleite“. CSU, FW, JU und FDP geben dazu in jeder Sitzung ihr Bestes, um Bürgerinnen und Bürgern diesen Eindruck zu vermitteln. Eine Kommune hat aber die Aufgabe, gerade in schlechten Jahren, nicht durch reine Sparpolitik die Wirtschaft zum Erliegen zu bringen. Nur wer Stillstand möchte, der muss es genauso tun. Wir Sozialdemokraten wollen das definitiv nicht! Wir wollen gestärkt aus der Krise herausgehen und den Nachholbedarf der letzten Jahrzehnte jetzt umsetzen. Kommunen müssen investieren, damit sie auch in Zukunft die Lücken des Finanzhaushaltes schließen können. Wenn man die ersten Anzeichen richtig deuten kann, kommt die regionale Wirtschaft jetzt auch wieder in Fahrt. Dazu zählt auch der größte Arbeitgeber in Ingolstadt. Diese Botschaft sollte uns, wenn auch noch vorsichtig, mit Zuversicht nach vorne blicken lassen.

Anmerkung der Redaktion: Überschrift dieser "Fremden Feder": O-T(h)öne

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