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Der Ingolstädter Stadtrat Achim Werner (72) kandidiert – wie bereits am Nachmittag berichtet – im Frühjahr 2026 auf der Stadtratsliste der Linken.
SPD-Chef und Fraktionsvorsitzender Christian De Lapuente erklärte am frühen Abend auf Nachfrage des Nachrichtenportals O-T(h)öne, die Partei habe bislang keine schriftliche Mitteilung von Werner erhalten. Kein Brief, keine E-Mail über den Austritt aus der SPD-Stadtratsfraktion, keine Zeile über seinen Parteiaustritt – und schon gar nichts zu seiner Kandidatur auf der Liste der Linken.
Damit hat sich Werner bei den Linken aufstellen lassen, ohne zuvor die örtliche SPD zu informieren. Brisant: Er war stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtrat.
Auf Nachfrage von O-T(h)öne stellte Werner klar: Er behält sein Stadtratsmandat. In der laufenden Amtsperiode schließt er sich der Linken im Stadtrat, die derzeit zwei Mandate hält, nicht an. Er bleibt Einzelstadtrat – ohne Fraktion, ohne Ausschusssitze.
Zu Berichten, er habe bei den Sozialdemokraten auf einen besseren Listenplatz gedrängt, wollte sich Werner nicht äußern. Nur so viel: Zu möglichen internen Konflikten will er sich nicht äußern.
Bleibt nur die Frage, wann Werner die SPD so offiziell informiert, wie er es bei der Aufstellungskonferenz der Linken längst getan hat.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.
