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Winter bremst Arbeitsmarkt

Der Winter hatte den regionalen Arbeitsmarkt weiter im Griff. Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar leicht gesunken, eine nachhaltige Belebung zeichnet sich jedoch nicht ab.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ingolstadt waren 11.015 Menschen arbeitslos gemeldet, 124 weniger als im Januar. Im Februar des Vorjahres lag die Zahl bei 9.924. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 3,7 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 3,3 Prozent betragen.

Im Laufe des Monats meldeten sich 2.719 Personen neu oder erneut arbeitslos, 2.828 beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Neben saisonalen Einflüssen wirken sich nach Einschätzung der Behörde vor allem die anhaltende Konjunkturschwäche, strukturelle Probleme und globale Unsicherheiten aus.

Regional zeigt sich ein differenziertes Bild. In den Landkreisen Eichstätt (minus 28), Neuburg-Schrobenhausen (minus 49) und Pfaffenhofen an der Ilm (minus 67) ging die Arbeitslosigkeit zurück. In der Stadt Ingolstadt hingegen stieg sie um 20 Personen.

Besonders betroffen sind junge Menschen. 1.300 Unter-25-Jährige sind derzeit arbeitslos gemeldet – 334 beziehungsweise knapp 35 Prozent mehr als im Februar 2025.

Der Ausbildungsmarkt entwickelt sich zweigeteilt. 2.038 Bewerberinnen und Bewerber sind für einen Ausbildungsplatz im September vorgemerkt, 130 mehr als vor einem Jahr. Dem stehen 2.582 gemeldete Lehrstellen gegenüber – 668 weniger als im Vorjahresmonat.

In der Stadt Ingolstadt waren zuletzt 4.336 Menschen arbeitslos, 693 mehr als vor einem Jahr. Die Quote liegt bei 5,2 Prozent. Im Landkreis Eichstätt sind 2.378 Personen ohne Arbeit, die Quote beträgt 3,0 Prozent. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sind es 1.992 Personen bei einer Quote von 3,4 Prozent. Im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm wurden 2.309 Arbeitslose gezählt, die Quote liegt bei 2,9 Prozent.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Agentur für Arbeit Ingolstadt; redaktionell bearbeitet

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