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Die schwache Entwicklung zentraler Industriebranchen hat das deutsche Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verlangsamt. Das zeigt eine neue Studie des Münchner ifo Instituts.
In den 1970er-Jahren wuchs die Wirtschaft im Schnitt noch um fast drei Prozent pro Jahr. In den Jahren vor der Corona-Pandemie lag das Plus nur noch bei rund 1,5 Prozent. Etwa die Hälfte dieses Rückgangs lässt sich nach Berechnungen der ifo-Forscher auf nachlassende Impulse in der Automobilindustrie, im Maschinenbau sowie in industrienahen Dienstleistungen zurückführen.
Die enge Verflechtung zwischen den Branchen verstärke den Effekt, heißt es weiter. Schwächen in zentralen Zulieferbereichen übertrügen sich rasch auf die gesamte Volkswirtschaft. Das Baugewerbe etwa habe seit der Wiedervereinigung erheblich zur Verlangsamung beigetragen – trotz seines vergleichsweise geringen Anteils an der Gesamtwirtschaft.
Für die kommenden Jahre rechnen die Forscher mit einer weiteren Abschwächung. Die demografische Entwicklung werde den Arbeitskräftemangel verschärfen und das Wachstum nahezu zum Stillstand bringen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des ifo Instituts.
