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Wohnungsbau bleibt unter Druck

Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich zum Jahresende weiter eingetrübt. Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts sank im Dezember von minus 19,3 auf minus 20,6 Punkte. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen pessimistischer aus.

Viele Unternehmen berichten weiterhin von Auftragsmangel. Der Anteil der Betriebe, die zu wenig Aufträge haben, stieg auf 47,7 Prozent. Auch die Zahl der Projektstornierungen nahm erneut zu: 11,5 Prozent der Firmen meldeten abgesagte Bauvorhaben, nach 11,0 Prozent im Vormonat.

Eine spürbare Belebung ist bislang nicht in Sicht. Zwar wurden zuletzt wieder mehr Wohnungsbaugenehmigungen erteilt, doch schlagen sich diese nach Einschätzung der Wirtschaftsforscher bislang nicht in der Stimmung der Branche nieder. Zwischen Genehmigung und tatsächlichem Auftrag vergehen im Schnitt mehrere Monate. Die strukturellen Probleme des Wohnungsbaus bestehen damit fort. Viele Betriebe warten weiterhin auf eine nachhaltige Erholung der Nachfrage. Der Sektor komme insgesamt nur langsam voran.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.

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