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Zoll durchsucht Gastrobetriebe

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg hat mehrere Objekte in der Hotel- und Gastronomiebranche durchsucht. Betroffen waren eine Wohnung, ein Hotel und eine Gaststätte in den Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm und Kelheim. Die Maßnahmen erfolgten unter Leitung der Staatsanwaltschaft München II.

Ermittelt wird wegen des Verdachts, dass Sozialversicherungsbeiträge für Beschäftigte nicht oder nicht vollständig abgeführt wurden. Zudem prüfen die Behörden einen möglichen Subventionsbetrug. Beschuldigt wird ein in der Gastronomie tätiges Ehepaar, das Personal nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben soll.

Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass für Beschäftigte Kurzarbeitergeld beantragt und bezogen wurde, obwohl eine tatsächlich reduzierte Arbeitszeit offenbar nicht vorlag.

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Unterlagen und weitere Beweismittel sicher. Angetroffene Arbeitnehmer wurden als Zeugen vernommen. Weitere Angaben machen die Ermittlungsbehörden derzeit nicht, um den Fortgang der Untersuchungen nicht zu gefährden.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Hauptzollamts Augsburg; redaktionell bearbeitet.

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