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Zufrieden Leben trotz Corona

Zufrieden Leben trotz Corona

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Hans Stachel, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER

Die letzten Wochen und Monate haben uns allen einiges abverlangt. Zum einen die Belastung und Angst vor einer schweren und manchmal tödlichen Erkrankung, zum anderen die Einschränkungen,  Verbote und Vorschriften, die unseren Lebensalltag radikal verändert haben.
 
Bei all den Herausforderungen finde ich es trotzdem erfreulich, ja ich bin sogar erstaunt, wie vorsichtig und korrekt sie die meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger verhalten. Vor einem guten halben Jahr hätte ich mir diese Alltagsveränderung nicht vorstellen können. Sie sicher auch nicht. Dass der eingeschlagene Weg unserer politisch / gesellschaftlich Verantwortlichen richtig war, wird zwar von einigen wenigen bezweifelt, der erfolgreiche Schutz der Bevölkerung und die Eindämmung der Pandemie in Deutschland wird aber im In- und Ausland anerkannt und wertgeschätzt – auch von mir.
 
Bei all der Vorsicht müssen wir als Gesellschaft, Verwaltung und Politik immer wieder das richtige Maß finden, um die Einschränkungen nicht zu überziehen und damit Unverständnis und Akzeptanz zu gefährden. Auch der Blick auf die wirtschaftlichen Belastungen für Unternehmer, Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist stets zu wahren und die aktuellen Maßnahmen an die Lage maßvoll und nicht zu ängstlich anzupassen. Das Ziel muss sein, so viel Normalität wie möglich.
 
In diesem Zusammenhang komme ich auf die bevorstehenden Veranstaltungen auf dem Volksfestplatz und dann im Winter auf den Christkindlmarkt. Bürgerinnen und Bürger sehnen sich genau wie die Schausteller und Fieranten nach alternativen Formen der Durchführung. Gar nicht geht nicht – es ist die Aufgabe der Politik und der Verwaltung, Hand in Hand den Gastronomen und Schaustellern eine Einkunftsquelle zu ermöglichen und die Stadtgesellschaft mit guten, vertretbaren Angeboten bei Laune zu halten. Da ist Flexibilität, Entscheidungsfreudigkeit und hohes Verantwortungsbewusstsein für alle Facetten der Corona-Thematik erforderlich.
 
Es freut mich, dass es im zweiten Anlauf doch noch gelungen ist, auf dem Volksfestplatz ein Herbstvergnügen anbieten zu können. Was in anderen Städten und Gemeinden geht, muss auch bei uns möglich sein. Viele Verwaltungsstellen haben dazu engagiert beigetragen und trotzdem wäre es kurz vor dem Ziel beinahe gescheitert – es müssen halt alle mitmachen –
In Corona-Zeiten müssen manche Dinge einfach mit einer anderen Sensibilität und Geschwindigkeit bearbeitet werden. Das ist mein Appell an alle, die Entscheidungen treffen und Genehmigungen bearbeiten.
 
Ich hoffe auf ein gutes Gelingen – wünsche allen Anbietern viel Erfolg und den Ingolstädterinnen und Ingolstädtern viel Vergnügen – nutzen Sie das Angebot – gerade jetzt.
 
Die nächste Herausforderung ist bereits in Bearbeitung und auch hier erhoffe ich mir flexibles, kreatives, mutiges und verantwortungsvolles Handeln der Verwaltung und der Politik. Christkindlmarkt wie letztes Jahr geht sicher nicht, aber gar nicht, geht nicht.
 
Wir brauchen den Mut zu so viel Normalität wie irgendwie möglich und die Zuversicht und Zufriedenheit der Bevölkerung – weil es für das „Stadtklima“ wichtig ist und wir mit Corona weiterhin leben müssen.

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