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Weniger Stimmen, weniger Sitze – an der Spitze bleibt alles, wie es war. Die SPD-Stadtratsfraktion macht weiter wie bisher.
Christian De Lapuente, bei der Kommunalwahl im März Spitzenkandidat und im Jahr zuvor Oberbürgermeisterkandidat eines links-grünen Bündnisses, verlor die Wahl gegen Michael Kern (CSU). Für seine Partei hatte die jüngste Wahl deutliche Folgen: zwei Mandate weniger im Ingolstädter Stadtrat, die Fraktion schrumpfte von neun auf sieben Sitze.
Konsequenzen? Keine. De Lapuente trat als Parteivorsitzender nicht zurück, kandidierte jetzt erneut als Fraktionschef – und wurde von der SPD-Stadtratsfraktion bestätigt.
Auch strukturell zeigt sich die SPD unbeeindruckt von ihrer neuen Größe: Trotz verkleinerter Fraktion bleibt es bei zwei Stellvertretern. Quirin Witty und Nadine Praun übernehmen diese Funktion. Die SPD-Fraktion wertet das in einer Mitteilung als Generationenwechsel.
Vieles bleibt damit bei der SPD in Ingolstadt beim Alten – nur mit weniger Mandaten.
Transparenzhinweis: Grundlage der Berichterstattung ist eine Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion Ingolstadt.