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Erst kam der Brief, dann kamen die Rückfragen. Die Stadt Ingolstadt hat in den vergangenen Wochen rund 7700 Bürgerinnen und Bürger wegen der Zweitwohnungssteuer angeschrieben. Betroffen sind Personen, die nach dem Stand des Einwohnermelderegisters zum 1. Januar 2026 mit einer Nebenwohnung in der Stadt gemeldet waren.
Die Angeschriebenen sollen eine Erklärung zur Zweitwohnungssteuer ausfüllen und an die Stadt zurücksenden. Für viele ist offenbar noch unklar, was genau daraus folgt. Bei der Kämmerei sind nach Angaben der Stadt in den vergangenen Tagen zahlreiche Nachfragen eingegangen. Die Bearbeitung könne deshalb derzeit länger dauern.
Die Stadt bittet darum, Anliegen möglichst per E-Mail an die zuständige Stelle zu richten. Telefonisch ist die Kämmerei nur eingeschränkt erreichbar, vormittags zwischen 8 und 12.30 Uhr. Sie ist Ansprechpartnerin für Fragen zur Steuer und zum Besteuerungsverfahren.
Wer dagegen seine Meldedaten ändern möchte, ist dort falsch. Für die Abmeldung einer Nebenwohnung oder andere melderechtliche Änderungen ist das Bürgeramt zuständig. Eine Abmeldung ist nach Terminvereinbarung möglich oder über ein Formular, das zusammen mit einer Ausweiskopie an die Stadt geschickt werden muss.
Die Zweitwohnungssteuer betrifft Menschen, die neben ihrer Hauptwohnung eine weitere Wohnung in Ingolstadt gemeldet haben. Ob im Einzelfall eine Steuerpflicht besteht, klärt die Stadt über die angeforderte Erklärung. Weitere Hinweise zur Satzung, zur Steuerpflicht und zu häufigen Fragen stellt die Stadt online bereit.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.