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Bewertungen zur Erfolgsbilanz des Ingolstädter Oberbürgermeisters und seiner Zukunftsprojekte

Bewertungen zur Erfolgsbilanz des Ingolstädter Oberbürgermeisters und seiner Zukunftsprojekte

(tt) O-T(h)öne hat die Stadtratsfraktionen von CSU, Freie Wähler, UWG und die Stadtratsgruppen von FDP, ÖDP und LINKEN am 22. Mai angefragt, wie diese die jüngst von Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) vorgestellte Erfolgsbilanz über zwei Jahre seiner Amtszeit bewerten, ebenso die vorgestellten künftigen Vorhaben des Stadtoberhauptes.

Alfred Grob, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion:

Vor dem Hintergrund, dass seit Anfang 2020 wegen der Beschränkungen in der Zeit der Coroan-Pandemie kaum Repräsentationsaufgaben zu absolvieren waren und sogar vier Assistenten den Oberbürgermeister unterstützen, hätten wir uns mehr Tempo in der Abarbeitung dringender Themen gewünscht, zum Beispiel beim Schulausbau.

Diese Assistenten hingegen wirken wie eine Abschottung des Oberbürgermeisters vor den Anliegen der Bürgerschaft oder der Belegschaft im eigenen Haus.

Bei der Auflistung der Projekte „seiner“ Bilanz fällt auf, das kaum eigene und wirklich neue Initiativen dabei sind. Vieles war bereits vor seiner Zeit angestoßen oder gar schon auf den Weg gebracht.

In Zukunft sollte sein Pensum dringend Fahrt aufnehmen. Denn die Liste der Herausforderungen für unsere Zukunft ist bekanntermaßen lang: Inflation, kreative und zeitgemäße Wirtschaftsentwicklung, Fachkräftemangel, bezahlbares Leben für alle in der Stadt, Finanzierbarkeit der öffentlichen Haushalte, sichere und unabhängige Energieversorgung, Klimawandel und innovative Nachhaltigkeit gepaart mit technologischem Fortschritt sind zweifellos ein Teil davon.

Hinweise auf die Belastungen der Corona-Zeit, die durch Zuwendungen von Bund und Land zumindest finanziell kompensiert wurden, Verantwortung in Richtung Land oder die vorherige Stadtregierung umzulenken, verfangen nach mehr als zwei Jahren nicht mehr.

Es ist nun, bei aller Bestrebung nach Bürgerbeteiligung, zu kurz gesprungen, eine Vielzahl weiterer Runder Tische, Arbeitsforen oder Diskussionszirkel ins Leben zu rufen, um wohlklingende Zielsetzungen zu formulieren. Es ist jetzt die Zeit des Machens und des Gestaltens gekommen, frei nach dem Kästnerschen Motto: „Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!“

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Lesen Sie hier die Bewertungen von

Stadtrat Christian Lange (UWG): https://o-thoene.de/bewertungen-zur-erfolgsbilanz-des-ingolst%C3%A4dter-oberb%C3%BCrgermei

Stadtrat Raimund Köster (ÖDP): https://o-thoene.de/bewertungen-zur-erfolgsbilanz-des-ingolst%C3%A4dter-oberb%C3%BCrgermei-0

Stadtrat Hans Stachel (Freie Wähler): https://o-thoene.de/bewertungen-zur-erfolgsbilanz-des-ingolst%C3%A4dter-oberb%C3%BCrgerme

Stadtratsgruppe DIE LINKE: https://o-thoene.de/bewertungen-zur-erfolgsbilanz-des-ingolst%C3%A4dter-oberb%C3%BCrgermeisters-und-seiner-zukunftsprojekte

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten werden nach Eingang in der Redaktion veröffentlicht. Eine Beschränkung auf den Umfang und die Länge der Antworten gab es nicht. Die Antworten werden ungekürzt und nicht redigiert veröffentlicht.

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