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Bundestagswahlkampf 2021: Jakob Sedlmeier will es noch einmal wissen

Bundestagswahlkampf 2021: Jakob Sedlmeier will es noch einmal wissen

(ot) Im Bundestagswahlkampf 2021 wird der Köschinger Jakob Sedlmeier zum zweiten Mal, für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) im Wahlkreis 216 Ingolstadt ins Rennen gehen. Bereits im Jahr 2017 kandidierte der Ökodemokrat in diesem Wahlkreis für den Bundestag. Er erhielt damals 1,5 Prozent der abgegebenen Erststimmen.

Obgleich sich in diesem Jahr alles um die Coronakrise drehe, dürften wichtige Zukunftsthemen nicht in Vergessenheit geraten. Der Klimaschutz, die Ressourcenverknappung, die Energiewende, der Tier- und Artenschutz in Verbindung mit der Förderung der bäuerlichen Biolandwirtschaft, das Gemeinwohl sowie der Gesundheitsschutz beim Mobilfunk, so Sedlmeier.  Wie sehr diese Themen miteinander zusammenhängen, zeige sich am Artenschutz, dieser sei zur Verhinderung weiterer Pandemien unerlässlich, so der ÖDP-Kandidat.

Aufgrund der Verknappung wichtiger Rohstoffe sei eine Ressourcenwende notwendig, die durch eine ökosoziale Steuerreform erreicht werden könne: „Wenn Firmen in finanzielle Schieflage geraten, denken sie in erster Linie an Entlassungen. Dies würde sich ändern, wenn nicht mehr die Arbeitskraft, sondern die Ressourcen besteuert würden: Dann wären die ersten Einsparmaßnahmen von Betrieben die Reduzierung der Materialintensität, nicht die Verkleinerung der Belegschaft.“, so der Bundestagskandidat.

Sedlmeier setzt sich auch für eine Neuausrichtung der Wirtschaft ein: Die Förderung des Gemeinwohl-Konzepts nach Christian Felber führe zu mehr sozialer Gerechtigkeit und damit zu sozialem Frieden, so der 53-jährige. Dies sei auch das beste Mittel gegen zunehmende Radikalisierung und Rechtsdruck in der Gesellschaft.

Für Sedlmeier und die ÖDP muss beim Mobilfunk Gesundheitsschutz Priorität haben. Als Ingenieur ist für ihn technischer Fortschritt und gute technische Ausstattung erstrebenswert. „Der Ausbau eines guten Glasfasernetzes mit LAN-Anbindung sollte absolute Priorität haben. Es ist weniger störungsanfällig als Funkverbindungen, wesentlich leistungsstärker als diese und beeinträchtigt die Gesundheit nicht. Die erheblichen gesundheitlichen Risiken von drahtlosen Funkverbindungen  werden kaum kommuniziert!“, so der Köschinger. Dass sich die Stadt Ingolstadt als 5G Testfeld angeboten hat, sieht Sedlmeier äußerst kritisch. Zu den gesundheitlichen Folgen dieser Technik gebe es noch keine Studien. Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz sehe hier noch Forschungsbedarf.

Die ÖDP hat es mit dem Start in die Bundestagswahl etwas eiliger als die im Bundestag vertretenen Parteien: sie muss für die Teilnahme an der Wahl – trotz Corona – erst einmal Unterstützungsunterschriften für den Antritt ihrer Landeslisten und ihrer Direktkandidaten sammeln.

Quelle: Die Erstellung des Artikels erfolgte unter der Verwendung einer Pressemitteilung der ÖDP.

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