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Endlich handeln – den Baggersee schützen - Mit Kommentar

Endlich handeln – den Baggersee schützen - Mit Kommentar

(tt) Für viele Naherholungssuchende ist der Ingolstädter Baggersee ein Juwel. Für Unmut sorgen jedes Jahr allerdings die vielen wilden Feuerstellen rund um den See. Obwohl es eindeutige Verbote gibt, waren dies im vergangenen Jahr deutlich über 40 „wilde Feuer“. Kaum wird das Wetter schöner, entstehen aktuell durch die nicht gestatteten „Lagerfeuer“ rund um den See neue Ärgernisse. So mancher Zeitgenosse verfährt nach dem Motto, Hauptsache ich habe Spaß, ohne sich darum zu kümmern, was dies auch langfristig für andere Naherholungssuchende bedeutet.

Dabei gibt es zahlreiche Beschilderungen rund um den Baggersee, mit klaren Hinweisen, was, wie und wo gestattet ist, mit gleichzeitigem Verweis auf die Satzung über die Benutzung der städtischen Grünanlagen. Das schert allerdings so manchen Zeitgenossen wenig.

Das abermals neue Feuerstellen entstehen, hängt möglicherweise damit zusammen, dass durch die Stadt nicht alle alten Feuerstellen beseitigt und die Rasenfläche renaturiert wurde, sodass manche Mitbürger offensichtlich meinen, hier problemlos eine weitere Feuerstelle anlegen zu können.

Kommentar

Von Thomas Thöne

Damit nicht auf Dauer diejenigen die Dummen sind, die sich an Regeln halten und das Naherholungsgebiet Baggersee nicht weiter zerstört wird, bleiben offensichtlich nur schärfere regelmäßige Kontrollen oder gar Bußgelder, um die Uneinsichtigen in die Schranken zu weisen und den Einsichtigen das Naherholungsgebiet als Juwel zu erhalten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ordnungsbehörden in diesem Jahr frühzeitiger und nachhaltiger tätig werden, als es in der Vergangenheit der Fall war. Dies zum Wohle der Allgemeinheit, da es nicht sein kann, dass derjenige, der sich an Regeln hält, am Ende der Depp ist.

Auffällig sind auch die zunehmenden Übernachtungen am Baggersee in Zelten und in Wohnmobilen, dies auch über mehrere Tage. Dabei wäre doch der Campingplatzpächter am Auwaldsee, nicht nur aufgrund der Corona-Krise, froh um jeden Gast. Die Vermessenheit kennt hier offensichtlich ebenfalls keine Grenzen. So war an diesem Wochenende zu beobachten, dass von Campern, mit auswärtigem Nummernschild, sogar das Gelände der örtlichen Wasserwacht als Parkplatz in Beschlag genommen wurde oder dass Anhänger mit Zelten um den See gezogen wurden, um zu campen.

Es ist leider wie so oft im Leben, solange ein solches Verhalten, welches der Allgemeinheit schadet, keine Konsequenzen hat, wird sich wohl leider auch keine Einsicht einstellen. Hoffentlich erkennen das auch die Verantwortlichen bei der Stadt und bei den Ordnungsbehörden.

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