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Oberbürgermeister Michael Kern (CSU) lässt den Kauf der insolventen Maul-Klinik erneut prüfen – obwohl der Klinikumsaufsichtsrat schon einmal dagegen war. O-T(h)öne fragte nach: zu den Gründen der Ablehnung, zu Konzepten für die Notfallversorgung, zu Gesprächen mit dem Freistaat.

Man setzt auf gemeinsames Vorgehen mit den anderen Parteien und hält nichts davon, dass jeder seine eigenen Wünsche hinausposaunt.

Es braucht ein weiteres Gutachten – rechtlich und wirtschaftlich fundiert. Dieses solle die Grundlage für eine Entscheidung liefern.

Die Verbesserungen, die durch die Kommunen möglich sind, sind umso größer, je umfangreicher die Zusammenarbeit in der Region ist.

Die eigene Profilierung sei für die Ingolstädter CSU wichtiger als eine zukunftsorientierte Politik. Selbstverständlichkeiten nun künstlich aufgeblasen.

Von der Grün fragt offen, ob der gemeinsame Weg überhaupt noch möglich ist. Landräte müssen zusehen, wie ein über Jahre aufgebautes Vertrauensprojekt ins Wanken gerät.

Es gab von allen Seiten ein klares Bekenntnis zu einer gemeinsamen Medizinstrategie für die Region 10. Die Ziele der CSU sind nicht verständlich.

Man ruft nach Rettung, aber schweigt bei den Rechnungen und einem Konzept zur Weiterführung der Privatklinik Dr. Maul.

Böhm und Witty werfen der Staatsregierung vor, die Benachteiligung der Region bewusst in Kauf zu nehmen.

Für die FREIEN WÄHLER zählt nicht die "Stimmung" im Stadtrat untereinander, sondern der Streit um die beste Lösung.
Fraktionsvorsitzender Hans Stachel betont den Wert eines klaren politischen Diskurses – respektvoll, aber entschieden. Harmonie sei kein Gradmesser für gute Politik.

Christian Lange, Fraktionsvorsitzender der UWG, sieht in der engen Zusammenarbeit der Fraktionen seit 2020 einen Fortschritt im politischen Miteinander – zugleich aber auch einen Transparenzverlust gegenüber der Öffentlichkeit.

„Der Stadtrat wird von der Bürgerschaft gewählt und spiegelt deshalb demokratische Vielfalt wider“, so De Lapuente. „Bürgerentscheide sind ein wichtiges Instrument, um die Menschen direkt einzubeziehen – aber nicht jede Entscheidung lässt sich so regeln.“