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Eine Einordnung: Ein Stadtrat ruft zum Boykott eines lokalen Mediums auf. Hintergrund ist ein satirischer Beitrag über den Kommunalwahlkampf.

Selbstdarstellung in Vollendung: Der Wahlkampf in Kleinprovincia war reich an Bildern, Sätzen und Versprechen – und endet nun mit einem Stimmzettel.

„Endlich ein Dreier mit gutem Gewissen“: Formal korrekt, kommunikativ doppeldeutig. Eine satirische Betrachtung darüber, wie Mehrdeutigkeit zur Währung im Wahlkampf wird – und was das über politische Stilentscheidungen verrät.

Unser Oberbürgermeister räumt um 3.30 Uhr Schnee – kernig, fotografiert und bestens dokumentiert. Der Rathauspförtner hat dazu seinen ganz eigenen Verbesserungsvorschlag.

Mit seiner Stadtratskandidatur auf der UWG-Liste zwingt Stadtrat Matthias Schickel seine Partei, die CSU, in einen Konflikt, aus dem es kurz vor der Stadtratswahl nur einen schadlosen Ausweg für die Christsozialen gibt.

Ein satirischer Jahresrückblick über ein Jahr, in dem in Kleinprovincia alles beherrschbar war – außer den Problemen. Oder: Die erstaunliche Leistungsfähigkeit des Nicht-Handelns.

Der Stadtrat spart im sozialen Bereich – doch eine hörbare Debatte bleibt aus. Während Kultur laut verteidigt wird, fehlt dem Sozialen im Stadtrat eine starke Stimme. Ein Kommentar.

Viel Tempo, viele Fachbegriffe, wenig Einordnung. Im Stadtrat gilt die Notaufnahme als „beherrschbar“. Warum das kein politisches Ziel ist – und was stattdessen fehlt.

Wie kann es sein, dass in Ingolstadt rassistische Entgleisungen öffentlich werden – und sich dennoch niemand zuständig fühlt?

Der Christkindlmarkt glänzt, doch hinter den Buden wird es kalt: Ein Kommentar über fragwürdige Äußerungen, ausweichende Antworten – und Verantwortung, die die Stadt nicht delegieren kann.

Abmeldungen des Klinikums sind kein Naturereignis. Sie sind das Ergebnis von Entscheidungen. Und genau hier beginnt die Verantwortung der Politik.

Eine Satire über Kommunikation, Kränkungen und den Zustand der Debattenkultur.