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Nach der gestrigen Bürgermeisterwahl in Ingolstadt träumt der Schoasch vom Jahr 2032: LED-Wände, Wahlabend, ein Balken steigt zu hoch – und plötzlich wird aus Stuhlkreis, Haushaltskrise und Bürgernähe per Selfie ein politischer Albtraum.

Wöhrl bekommt das Amt, De Lapuente die Bühne, die GRÜNEN das Umweltreferat. Verkauft wird das als Verantwortung. Tatsächlich bleibt nach sechs Wochen Bürgermeisterdrama der Eindruck: Die CSU hält den Pokal – aber andere haben das Turnier gewonnen.

Die CSU als stärkste Kraft – und am Ende bekommt der rote Christian von der Partei den Stuhl serviert. Nebst rotem Teppich.
Der Schoasch hört wieder mit: über Wöhrl, De Lapuente, den Kernmichel, acht SPD-Stimmen, grüne Türschilder und eine Bürgermeisterwahl, bei der die Bürger eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln können.

„Es laufen Gespräche“, heißt es. Nur: Mit wem eigentlich? Während offiziell niemand miteinander redet, scheint im Hintergrund vielleicht längst klar zu sein, wie’s ausgeht. Der Rathauspförtner macht sich da so seine Gedanken.

Posten statt Inhalte, Blockade statt Bewegung – und nun auch noch ein politischer Eklat: Die Lage vor den Bürgermeisterwahlen in Ingolstadt spitzt sich weiter zu. Was dahinter steckt – und warum das Folgen haben wird.

Muss man sich wundern, wenn sich Menschen von solchen "politischen Machtspielchen" abgestoßen fühlen und sich von der Politik abwenden?

Zeit für Champagner: Was wie ein Rückschlag wirkt, entpuppt sich als strategischer Vorteil für die CSU.

Man hört ja so einiges – wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Nicht Gespräche entscheiden – sondern Vorfestlegungen. Nicht Auswahl – sondern Ausschluss. Der Konflikt um die Bürgermeisterwahl in Ingolstadt zeigt, wie Politik eskaliert, Vertrauen verliert und anderen Kräften in die Hände spielt.

Eine Stadtratsfraktion in Kleinprovincia hat demokratisch gewählt. Geheim. Zwei Kandidaten. Eine Mehrheitsentscheidung.
Das Ergebnis steht fest.
Und jetzt wollen es diejenigen verändern, die gar nicht abgestimmt haben.

Ein Kooperationsangebot ohne klare Inhalte – dafür mit klarer Wirkung: SPD, GRÜNE und ÖDP agieren wie eine politische Selbsthilfegruppe und setzen die CSU unter Druck.

Es ging ums Sparen. Heraus kam ein Satz. Eine Dreiviertelstunde lang zeigt der Stadtrat von Kleinprovincia, wie man Probleme formuliert, bis sie verschwinden.