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Fast jeder fünfte Mensch im Ruhestand ab 65 Jahren ist in Deutschland armutsgefährdet. 2025 lag die Quote bei 18,9 Prozent. In der Gesamtbevölkerung waren es 16,1 Prozent.

Der heutige Antikriegstag ist für den DGB mehr als ein Tag des Erinnerns.

Beschäftigte aus der Altenpflege starten am Sonntag zu einem Protestmarsch nach Berlin. Mit der ungewöhnlichen Aktion wollen ver.di-Aktive ihre Forderungen in der Debatte über die Pflegereform sichtbar machen.

Die Debatte über mögliche Einschnitte im Sozialstaat verunsichert nach einer neuen Umfrage große Teile der Bevölkerung – und nicht nur Ältere oder Menschen mit geringem Einkommen.

Die Ergebnisse zeigen zugleich, wie groß die Unsicherheit mit Blick auf die letzten Berufsjahre ist. 56 Prozent der Befragten bezweifeln, gesundheitlich bis zur Rente in ihrem bisherigen Umfang weiterarbeiten zu können.

Die IG Metall Ingolstadt will den Widerstand gegen mögliche Einschnitte im Sozialstaat sichtbar machen.

Zentrale Finanzierungsdaten der gesetzlichen Rentenversicherung haben sich günstiger entwickelt, als zugespitzte Warnungen nahelegen.

Kritisch bewertet der Paritätische Gesamtverband vor allem steigende Zuzahlungen und Eigenanteile.

Sozialverbände, Gewerkschaften und Ökonomen halten das Paket für zu kurz gedacht und sozial unausgewogen.

Die Mindestvorgaben seien entscheidend für die Patientensicherheit und den Schutz der Beschäftigten.

Die Reform löse das wichtigste Problem nicht. Die Verbreitung der privaten Altersvorsorge ist heute sehr ungleich verteilt – und besonders gering bei Haushalten mit niedrigen Einkommen, also genau dort, wo das Risiko von Einschnitten im Lebensstandard im Alter und die Altersarmut am größten ist.

Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz: Seine Aussagen zur Gewalt gegen Frauen sorgen für Streit. Ein Sozialverband wirft ihm vor, das Thema politisch zu verzerren und vom eigentlichen Problem abzulenken.