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CSU: OB Scharpf muss sich erklären

Die Ingolstädter CSU nimmt Medienberichterstattungen, in denen darüber spekuliert wird, dass der Ingolstädter Oberbürgermeister, Christian Scharpf (SPD) nächster Wiesenreferent in München werden könnte, zum Anlass das Stadtoberhaupt aufzufordern, sich in Bezug auf eine weitere Kandidatur als Oberbürgermeister in Ingolstadt zu erklären.

In einer Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes heißt es dazu: „Das Vorschlagsrecht für diesen Posten hat die Münchner SPD! Die Entscheidung fällt im Oktober – die Bewerbungsphase ist also JETZT eröffnet! Nun wäre das, für uns in Ingolstadt nur nebensächlich, würde nicht auch unser amtierender Oberbürgermeister, Dr. Christian Scharpf, offen als Kandidat für diesen Posten und, der dargelegten Information folgend, als potenzieller MÜNCHENER OB-Kandidat spätestens 2032 gehandelt. SPD-Parteiintern soll das für die SPD sogar ein großer Coup sein, an dem man gerade arbeite. Ein großer Coup für die SPD – aber für Ingolstadt?

Ein deutliches Dementi zu diesem Vorgang gibt es vonseiten des Ingolstädter Oberbürgermeisters nicht – lediglich eine halbherzige Aussage aus seinem Büro, dass sich der Oberbürgermeister von Ingolstadt nicht an Spekulationen von Stellen in anderen Städten beteiligen würde. Bereits seit Monaten hört man hinter vorgehaltener Hand immer wieder, er werde 2026 spätestens Ingolstadt verlassen!“

Ingolstadt und seine Bürgerinnen und Bürger haben einen Oberbürgermeister verdient, bei dem sie wissen, welche Ziele er verfolgt und seine Pläne ihres Oberbürgermeisters aussehen, so die CSU. Eine halbherzige Aussage ist da nicht förderlich – gerade, weil Scharpf, auch in der Vergangenheit auf eine erneute Kandidatur 2026 angesprochen, nie eine definitive Aussage getätigt und stattdessen darauf verwiesen hat, dass die Entscheidung zu gegebener Zeit folgt, kritisieren die Christsozialen in hier Mitteilung das Verhalten von Scharpf.

Weiter heißt es: „Herr Oberbürgermeister, diese Zeit ist jetzt! Die CSU Ingolstadt fordert Sie daher mit Nachdruck auf, klar Stellung zu beziehen, ob Sie 2026 erneut als Oberbürgermeister für unsere Heimatstadt kandidieren wollen, oder ob Sie andere Pläne für Ihre Zukunft hegen. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, woran sie sind und bei einer so wichtigen Frage nicht im Ungewissen gelassen zu werden. Noch dazu, weil die Stadt Ingolstadt in finanzieller Schieflage ist, die regionale Wirtschaft „gegen den bayerischen Trend fällt“, wie man es kürzlich durch die IHK erfahren hat und diverse Verwaltungsprozesse zu lange dauern“.

Quelle: Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Ingolstadt.

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