St. Monika: „OB Scharpf soll vor Ort kommen“

Am Dienstagabend haben sich knapp 100 Bürgerinnen und Bürger in St. Monika getroffen, um über die weitere Nutzung der jüngst profanierten Kirche St. Monika zu diskutieren. Zu Gast waren auch
die Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll (CSU), der Fraktionsvorsitzende der Ingolstädter CSU, Franz Wöhrl, der Kreisvorsitzende Stefan Huber und viele weitere Stadträte der CSU sowie Vertreter des Bistums Eichstätt.

Unter den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern wurde schnell deutlich, dass es im gesamten Viertel St. Monika keinen Ort der Begegnung der Gemeinschaft gibt, sobald die Kirche, die dem ganzen Viertel seinen Namen gibt, abgerissen wird. Klar wurde aber auch, sollte die GWG als Pächter nicht infrage kommen, hätten die Anwohnerinnen und Anwohner bei der Gestaltung der Fläche kein Mitspracherecht über den Stadtrat mehr.

Von Anwesenden gefordert, dass Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) endlich eine Bürgerversammlung vor Ort abhalten soll, mit all seinen zuständigen Referenten. Scharpf könne sich kaum ein Bild machen, wenn er die örtlichen Gegebenheiten nicht kennt, war zu hören, ebenso wie, das Stadtoberhaupt dürfte das Viertel nicht alleine lassen.

Eine Forderung aus dem Kreis der Anwesenden war, das Kirchengebäude als Treffpunkt erhalten
und nur 59 statt 70 soziale Wohneinheiten bauen, mit 25 Einheiten für Wohnen von Seniorinnen und Senioren. Dabei müsse auch an das sogenannte betreute Wohnen gedacht werden.

„Nur diese Lösung vereint die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in St. Monika. Es ist ein eigenes Viertel, das einen eigenen Treffpunkt braucht. Die Kirche abzureißen wäre sozial unsensibel
und wirtschaftlich unsinnig. Mit den Stimmen der CSU-Ingolstadt wird das nicht passieren!“, so Vertreter der CSU.

Das jüngst angefertigte Verkehrsgutachten wurde von Teilnehmern der Veranstaltung ebenfalls kritisiert. Dies wurde kurz vor Weihnachten angefertigt, als der angrenzende Kindergarten bereits in den Weihnachtsferien war, so Bewohner des Viertels.

„Ein Erfolg ist den Bürgern des Viertels nicht mehr zu nehmen: Durch das gemeinsame Ziel des Erhalts des Herzstücks von St. Monika sind sie menschlich und emotional noch weiter zusammengewachsen“, heißt es in einer Pressemitteilung der CSU.

Quelle: Verwendung einer Pressemitteilung des CSU-Ortsverbandes Ingolstadt Süd-Ost.

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