SPD-Kritik am Landwirtschaftsball

Die SPD Ingolstadt äußert sich zum jüngsten Ingolstädter Landwirtschaftsball wie folgt:.

Was ist nur los in Deutschland? Auf der einen Seite Kundgebungen für die Demokratie, die Mut machen – auf der anderen Seite Entgleisungen wie auf dem Ingolstädter Landwirtschaftsball am Wochenende. “Es wird höchste Zeit, dass wir uns auf das besinnen, was das demokratische Zusammenleben ausmacht: Probleme zu besprechen, gemeinsam Lösungen zu finden und nicht mit maximaler Kraft Porzellan zu zerschlagen”, sagt Christian De Lapuente, der Vorsitzende der Ingolstädter SPD.

Zum Hintergrund: Aus Protest gegen die Politik der Regierung in Berlin hatte der Organisator des Landwirtschaftsballs, der Verband landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (VlFI) Ehrengäste von SPD, FDP und Grünen anders als sonst nicht eingeladen und sogar langjährige Gäste wie die Gaimersheimer Bürgermeisterin Andrea Mickel (SPD) aktiv ausgeladen. Begrüßt wurde stattdessen unter anderem die AfD, um, so stand es im Donaukurier, “die Stimmung der Basis nach oben zu tragen”.

Das ist keine Kritik mehr. Das ist blanker Populismus, Gift für unsere Gesellschaft. Wie verfahren die Situation inzwischen ist, zeigt die Bereitschaft von Hunderttausenden von Menschen am Wochenende, für die Demokratie und gegen rechts auf die Straße zu gehen. “Was muss noch passieren, bis wir merken, dass es so nicht weitergehen kann?”, fragt De Lapuente und bietet dem VlF an, zur Sacharbeit zurückzukehren: “Was am Samstag passiert ist, darf sich nicht wiederholen. Berlin ist das eine, Ingolstadt ist das andere”. Die Ingolstädter SPD sei jederzeit bereit zum Gespräch.

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion Ingolstadt.

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