Stadt äußert sich zu zu St. Monika

Die Pressestelle der Stadt Ingolstadt äußerte sich am heutigen Vormittag zum Thema „Areal St. Monika“.

Die Eigentümer in der Kirchenstiftung St. Augustin beabsichtigen das Areal St. Monika einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen Nutzung zuzuführen und sind daher auf die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) zugegangen, die sich dort einen geförderten Wohnungsbau für die Stadt vorstellen kann. Die Kirche St. Monika wurde in jüngster Vergangenheit vom Bistum Eichstätt profaniert.

Über die weitere Nutzung des Areals gab es mittlerweile vielfache Gespräche zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Interessensgemeinschaft St. Monika und der Verwaltung. Es gab Gespräche mit Oberbürgermeister Christian Scharpf, der 2. Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll und der Stadtbaurätin Ulrike Wittmann-Brand. Außerdem gab es mehrere Gespräche mit der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt. Das Thema wurde bereits zweimal öffentlich und ausführlich vor Ort im Bezirksausschuss behandelt, wo in beiden Fällen die 2. Bürgermeisterin und GWG-Aufsichtsratsvorsitzende sowie der GWG-Geschäftsführer Alexander Bendzko anwesend waren. Bei der morgigen neuerlichen Veranstaltung der CSU wird die Stadtverwaltung erneut durch Bürgermeisterin Deneke-Stoll vertreten sein. Ferner wurden das Thema und die vorgetragenen Argumente der IG St. Monika im Dezember vergangenen Jahres öffentlich im Planungsausschuss sowie im Stadtrat behandelt; eine weitere Befassung der Gremien ist vorgesehen. Im GWG-Aufsichtsrat wurde das Thema ebenfalls mehrmals ausführlich diskutiert und verschiedene Optionen architektonisch sowie finanziell geprüft.

Die Stadt stellt fest: Der Sachverhalt und auch die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner von St. Monika wurden vielfach gehört, sie sind Stadtverwaltung und GWG bekannt und auch Gegenstand mehrfacher inhaltlicher Befassung. „Der vonseiten der Interessensgemeinschaft und auch von einzelnen Parteien erweckte Eindruck, dass Stadtspitze, Stadtverwaltung und die Stadtpolitik insgesamt dem Thema und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu wenig Aufmerksamkeit schenken würden, wird aus den oben genannten Gründen nicht geteilt“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Vielmehr sind die Argumente zumindest im Moment auf beiden Seiten ausgetauscht. Es gibt keinen neuen Sachstand, der aktuell Anlass für eine Bürgerversammlung geben würde. Sollten sich grundsätzliche neue Fakten ergeben, stehen Stadt wie auch die GWG selbstverständlich jederzeit zu einem weiteren Austausch zur Verfügung und die Bürgerschaft wird vor Ort informiert.

Zunächst sind nun Stadtpolitik und Stadtrat gefordert eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen, ob auf dem von der Kirche angebotenen Grundstück bezahlbarer Wohnraum entstehen soll, oder nicht. Hierzu ist eine neuerliche Befassung der Gremien im anstehenden Sitzungslauf geplant. In diese Entscheidungsfindung fließen selbstverständlich auch die vorgetragenen Argumente der Anwohnerinnen und Anwohner ein.

Quelle: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt.

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