CSU-Chef Huber zu „JU und Stadtrat Meyer“

CSU-Kreisvorsitzender Stefan Huber teilte heute auf Anfrage von O-T(h)öne mit, dass er von der Pressemitteilung der Jungen Union Ingolstadt zur Beendigung der Zusammenarbeit mit Stadtrat Markus Meyer von der Jungen Liste, erst nach der Veröffentlichung persönlich durch Mitglieder aus der JU-Vorstandschaft informiert wurde.

Huber verweist darauf, dass der ganze Vorgang nichts mit der CSU Ingolstadt zu tun hat. Meyer sei kein Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion, sondern mit der Jungen Liste in einer Ausschussgemeinschaft mit der FDP.  

Die Lokalzeitung, namens DONAUKURIER, hatte Mayer heute als CSU-Stadtrat dargestellt. Meyer hatte 2020 jedoch nicht auf der CSU-Liste kandidiert, sondern auf der Jungen Liste, obwohl er in der Wahlperiode davor als CSU-Stadtrat gewählt wurde. Nach der Kommunalwahl ist die Junge Liste, nicht unbedingt zur Begeisterung der CSU-Stadtratsfraktion, eine Ausschussgemeinschaft mit der FDP eingegangen.

Huber betont, er stehe jederzeit für Gespräche zwischen JU und den Stadträten der Jungen Liste zur Verfügung, wenn dies gewünscht werde. Er selbst mache sich über die Vorgänge, die zur Pressemitteilung geführt haben, derzeit noch ein Bild.

„Alle beteiligten Seiten haben ihre Positionen inzwischen öffentlich kundgetan, allerdings wird jegliche weitere Aufarbeitung, die parteiinternen Themen betreffend, ab sofort nicht mehr in der Öffentlichkeit, sondern in entsprechenden Gremien stattfinden“, spricht Huber ein Machtwort. Über den Ausgang der Gespräche werde in geeigneter Form informiert.

Im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung wollte O-T(h)öne auch die Sichtweise von Stadtrat Markus Meyer darstellen. Zwei Anfragen blieben dazu bis zum Redaktionsschluss heute um 21.40 Uhr unbeantwortet. Die FDP-Stadtratsgruppe antworte bis dato ebenfalls nicht auf zwei Nachfragen zu ihrer Pressemitteilung in der Causa Meyer.

Quelle: Eigene Berichterstattung / Pressemitteilung des CSU-Kreisvorsitzenden Ingolstadt.

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