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Eine Satire über Kommunikation, Kränkungen und den Zustand der Debattenkultur.

Statt Natur zum Anfassen setzt Kleinprovincia auf Beton zum Bestaunen: Das Tiergehege wird gestrichen, das Museum wächst weiter.

O-T(h)öne – wo Satire keine Warnweste braucht.

Die neu erfundene Nationalflagge von Kleinprovincia: der ewig lange Kassenzettel. Darauf gedruckt: die ebenfalls neue Hymne – Einigkeit und Recht und Rabatt.

Willkommen in Kleinprovincia – der Stadt, die es schafft, fast gleichzeitig die finanzielle Pleite zu verkünden und Stadtratsmitglieder sowie der derzeit amtierende Oberbürgermeister und eine Bürgermeisterin einer Einladung aufs Oktoberfest folgen..

Stadtrat trifft in nächtlicher Eilsitzung eine Entscheidung, die für Klarheit sorgt – vor allem auf Schildern.

Kleinprovincia hat gewählt, doch die große Überraschung kam erst nach der Verkündigung des Ergebnisses des ersten Wahlganges: Die Stadt ist pleite. Der Noch-Amtsinhaber verlässt das sinkende Schiff, bevor die letzte Bilanz den Boden berührt.

Die OB-Kandidaten in „Kleinprovincia haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Wahlkampf so harmonisch wie ein Kirchenchor zu gestalten Dieser erinnert entfernt an Pantomime – viel Bewegung, kaum Inhalt.

Zuletzt war die gemütliche kleine Weihnachtsfeier von uns Pförtnern. Natürlich ist die Oberbürgermeisterwahl diskutiert worden. Der Scharpf haut ja ab nach Minga, und der neue OB kann dann gleich Insolvenz anmelden. Aber des war net unser Thema.

Ein OB-Kandidat in Kleinprovincia verlangt fünfmal mehr Wahlplakate als jeder einzelne Mitbewerber, da er für fünf Parteien und Gruppierungen antritt, obwohl er nur einmal auf dem Wahlzettel steht.

Der „Blogger“ eine Art unerschöpfliche Inspirationsquelle für die Kleinprovincia Gazette.

Willkommen in Kleinprovincia – wo politisches Drama nie aus der Mode kommt.